BEG Kommunen - Zuschuss

  • Zuschüsse bis zu 50% der förderfähigen Kosten
  • Für Kommunen und deren unselbstständige Eigenbetriebe sowie kommunale Zweckverbände
  • Fördert Sanierungen von Bestandsgebäuden, die zum Niveau von Effizienzgebäuden führen, sowie in beschränktem Umfang Neubau
  • Fördergeber: KfW

Wer wird gefördert?

  • kommunale Gebietskörperschaften
  • kommunale Gemeinde- und Zweckverbände
  • rechtlich unselbstständige Eigenbetriebe von kommunalen Gebietskörperschaften

Was wird gefördert?

Sie können Zuschüsse erhalten, wenn Sie die Energieeffizienz eines Gebäudes verbessern.

Sie können die Förderung insbesondere für folgende Maßnahmen verwenden:

  • Neubau NWG: umfasst Errichtung und Ersterwerb neu errichteter energieeffizienter Nichtwohngebäude, die den energetischen Standard eines Effizienzgebäudes für Neubauten erreichen:
    • Effizienzgebäude 40 NH
  • Neubau WG: umfasst Errichtung (Neubau) und Ersterwerb neu errichteter energieeffizienter Wohngebäude, die den energetischen Standard eines Effizienzhauses für Neubauten erreichen:
    • Effizienzhaus 40 NH
  • Sanierung zum Effizienzgebäude NWG: umfasst energetische Sanierung und Ersterwerb von Bestandsgebäuden, die nach Abschluss der Sanierungsmaßnahme eine der folgenden energetischen Effizienzgebäudestufen erreichen:
    • Effizienzgebäude Denkmal, Denkmal EE oder Denkmal NH
    • Effizienzgebäude 70, 70 EE oder 70 NH
    • Effizienzgebäude 55, 55 EE oder 55 NH
    • Effizienzgebäude 40, 40 EE oder 40 NH
    • Ab 22.09.2022 zusätzlicher Bonus für „Worst Performing Buildings“ (WPB; Gebäude, das auf Grund des energetischen Sanierungsstandes seiner Bauteilkomponenten zu den energetisch schlechtesten 25% des deutschen Gebäudebestandes gehört):
      • Effizienzgebäude 55 WPB, 55 EE WPB oder 55 NH WPB
      • Effizienzgebäude 40 WPB, 40 EE WPB oder 40 NH WPB
  • Sanierung zum Effizienzhaus WG: umfasst energetische Sanierung und Ersterwerb von Bestandsgebäuden, die nach Abschluss der Sanierungsmaßnahme eine der folgenden energetischen Effizienzhausstufen erreichen:
    • Effizienzhaus Denkmal oder Denkmal EE
    • Effizienzhaus 85 oder 85 EE
    • Effizienzhaus 70 oder 70 EE
    • Effizienzhaus 55 oder 55 EE
    • Effizienzhaus 40 oder 40 EE
    • Ab 22.09.2022 zusätzlicher Bonus für „Worst Performing Buildings“ (WPB; Gebäude, das auf Grund des energetischen Sanierungsstandes seiner Bauteilkomponenten zu den energetisch schlechtesten 25% des deutschen Gebäudebestandes gehört):
      • Effizienzgebäude 55 WPB, 55 EE WPB oder 55 NH WPB
      • Effizienzgebäude 40 WPB, 40 EE WPB oder 40 NH WPB
  • energetische Fachplanung und Baubegleitung (WG und NWG); Nachhaltigkeitszertifizierung (NWG)

Welche Voraussetzungen gelten?

Sie müssen insbesondere folgende Voraussetzungen beachten:

  • Sie sind Eigentümer, Pächter oder Mieter des Grundstücks oder Gebäudes, auf oder in dem die Maßnahme umgesetzt werden soll.
  • Die Maßnahme muss zu einer Verbesserung des energetischen Niveaus des Gebäudes führen.
  • Das Gebäude fällt nach Umsetzung der Maßnahmen in den Anwendungsbereich des Gebäudeenergiegesetzes.
  • Sie halten die technischen Mindestanforderungen ein.
  • Für eine Förderung von Sanierungsmaßnahmen muss der Bauantrag bzw. die Bauanzeige des Bestandsgebäudes mind. 5 Jahre zurückliegen.
  • Für die Beantragung der Förderung und Begleitung des Vorhabens binden Sie einen Experten aus der Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes (Expertenliste) in der Kategorie „Bundesförderung für effiziente Gebäude: Nichtwohngebäude bzw. Wohngebäude“ ein.
  • Das Vorhaben muss mit der Ausschlussliste der KfW Bankengruppe (KfW) vereinbar sein.

Wie wird gefördert?

  • Förderart: Zuschuss
  • Höchstbetrag:
    • Nichtwohngebäude:
      • Neubau und Sanierung (förderfähige Kosten): bis 2.000 € pro m2, max. 10 Mio. € pro Vorhaben (max. Zuschuss: 4,5 Mio. €)
      • energetische Fachplanung und Baubegleitung (förderfähige Kosten): 10 € pro m2, max. 40.000 € pro Vorhaben (max. Zuschuss: 20.000 €)
      • Nachhaltigkeitszertifizierung (förderfähige Kosten): 10 € pro m2, max. 40.000 € pro Vorhaben (max. Zuschuss: 20.000 €)
    • Wohngebäude:
      • Neubau, Ersterwerb:
        • max. 48.000 € pro Wohneinheit
      • Sanierung:
        • max. 48.000 € pro Wohneinheit
        • bei Erreichen einer „Effizienzhaus EE“-Klasse max. 60.000 € pro Wohneinheit
      • energetische Fachplanung und Baubegleitung:
        • Ein- und Zweifamilienhäuser (förderfähige Kosten): 10.000 € pro Vorhaben
        • Mehrfamilienhäuser (förderfähige Kosten): 4.000 € pro Wohneinheit, max. 40.000 € pro Vorhaben
      • Nachhaltigkeitszertifizierung (förderfähige Kosten): 4.000 € pro Wohneinheit, max. 40.000 € pro Vorhaben
  • Fördersätze:
    • Neubau:
      • Effizienzgebäude/EffizienzhausNH: 12,5%
    • Sanierung:
      • Effizienzgebäude/Effizienzhaus Denkmal: 20%
      • Effizienzhaus 85: 20%
      • Effizienzgebäude/Effizienzhaus 70: 25%
      • Effizienzgebäude/Effizienzhaus 55: 30%
      • Effizienzgebäude/Effizienzhaus 40: 35%
      • Effizienzgebäude/Effizienzhaus Denkmal EE oder NH: 25%
      • Effizienzhaus 85 EE oder NH: 25%
      • Effizienzgebäude/Effizienzhaus 70 EE oder NH: 30%
      • Effizienzgebäude/Effizienzhaus 55 EE oder NH: 35%
      • Effizienzgebäude/Effizienzhaus 40 EE oder NH: 40%
    • energetische Fachplanung und Baubegleitung: 50%
    • Nachhaltigkeitszertifizierung (NWG): 50%

So können Sie die Förderung kombinieren

Sie können die Förderung grundsätzlich mit anderen Fördermitteln kombinieren.

Nicht möglich ist die gleichzeitige Förderung für dieselben förderfähigen Kosten bzw. dieselbe Maßnahme nach den folgenden Gesetzen oder Programmen:

Durch die Kumulierung darf die Förderquote aus öffentlichen Mitteln max. 60% betragen. Anderenfalls wird die Förderung entsprechend gekürzt.

Welche Vorhaben werden nicht gefördert?

  • entgeltliche und sonstige Vermögensübertragungen (z.B. käuflicher Erwerb)
  • Umgehungstatbestände (z.B. durch Treuhandgeschäfte)

Wie erfolgt die Antragstellung?

Sie stellen Ihren Antrag bei der KfW Bankengruppe (KfW).

Wichtig: Sie müssen den Antrag grundsätzlich vor Beginn der Maßnahme stellen.

Weitere Informationen

Grundlage der Förderung:

 Wichtig: Wenn Sie von der Flutkatastrophe 2021 betroffen sind, gelten für Sie befristet bis zum 30.06.2023 folgende Regelungen:

  • Sie können bereits mit dem Vorhaben starten, bevor Sie den Antrag stellen. Sie können also die Förderung auch noch beantragen, wenn Sie bereits mit dem Wiederaufbau begonnen haben.
  • Wenn Sie in den letzten Jahren bereits eine Förderung erhalten haben, können Sie auch innerhalb der Sperrfristen der Vorgängerprogramme der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) einen neuen Antrag in der BEG stellen.
  • Sie können die BEG-Förderung zusätzlich zu anderen öffentlichen Mitteln zur Bekämpfung der Flutschäden erhalten. Hierbei dürfen jedoch 80% der förderfähigen Kosten nicht überschritten werden, in Härtefällen bis zu 100%.

Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) umfasst außerdem

Formulare und Merkblätter

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