Ressourcen sind ein gutes Stichwort, da fallen einem sofort auch finanzielle Mittel ein. Welche Rolle spielt dieser Faktor für Start-ups und Jungunternehmen?
Leidinger: Die Rolle einer ausreichenden Kapitalausstattung kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Schließlich muss das Unternehmen seine laufenden Aufwendungen für seine operativen Aktivitäten stemmen, zum Beispiel Personal- und Produktionskosten. Diese Aufwendungen sollten nach der Anlaufphase über Umsätze abgedeckt sein. Dazu können noch Aufwendungen für Forschung und Entwicklung kommen, denen zunächst keine operativen Einnahmen gegenüberstehen. Zu guter Letzt gilt es oftmals, einen erheblichen Kapitaldienst für aufgenommenes Fremdkapital zu leisten. Wenn dort Engpässe auftreten, kann das ganze Unternehmen in Schieflage geraten, obwohl das Geschäftsmodell grundsätzlich tragfähig erscheint.
Wie können sich Gründer gegen solche Gefahren wappnen?
Leidinger: Zunächst einmal ist es unbedingt erforderlich, schon bei der Gründung selbst eine realistische Kapitalbedarfsplanung in den Businessplan zu integrieren. Es nützt überhaupt nichts, den prognostizierten Finanzbedarf künstlich schönzurechnen, denn das fällt einem schnell auf die Füße. Gemeinsam mit Beratenden sollten Gründende daher ihre Kalkulation kritisch und konstruktiv unter die Lupe nehmen. Wir helfen auch gerne mit unserem Beratungsangebot. Das verbessert auch die Finanzierungschancen bei der Hausbank ganz erheblich.
Welche weiteren Vorteile bietet eine Beratung durch die NRW.BANK?
Leidinger: Unsere Experten und Expertinnen haben langjährige Erfahrung bei der Betreuung und Beratung von Gründenden, Start-ups und jungen Unternehmen. Sie wissen genau, welche Fördermittel und Zuschüsse für das jeweiligen Unternehmen in Frage kommen und können so passgenaue Lösungen an die Hand geben. Das erleichtert nicht nur die ersten fünf Jahre, sondern bildet ein solides Fundament für alle zukünftigen Entwicklungsschritte des jungen Unternehmens.




























