Zuschüsse zur Eingliederung von Menschen mit Behinderung in den ersten Arbeitsmarkt im Bereich des LWL.

LWL-Budget für Arbeit

Fördernehmer:
Gewerbliche Unternehmen; Freie Berufe; Kommunen & Kommunalverbände; Öffentliche Einrichtungen & Unternehmen; Gemeinnützige Einrichtungen & Unternehmen; Verbände & Vereine; Privatpersonen
Förderthemen:
Personalentwicklung/Qualifizierung
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Land NRW
Ansprechpartner:
Landschaftsverband Westfalen-Lippe
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind

  • bei laufenden Leistungen für Werkstattwechslerinnen und -wechsler, Werkstattalternativfälle sowie der Inklusionsprämie: Arbeitgeber, die förderfähige Personen einstellen,
  • beim Inklusionsbudget: förderfähige schwerbehinderte oder gleichgestellte Personen.

Verwendungszweck

Gefördert wird die Eingliederung von Menschen mit Behinderung in den ersten Arbeitsmarkt.

Gefördert werden folgende Personengruppen:

  • Beschäftigte aus Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM),
  • Menschen mit wesentlicher Behinderung, für die das sozialversicherungspflichtige Arbeits- oder Ausbildungsverhältnis eine Alternative zur Aufnahme in eine Werkstatt für behinderte Menschen darstellt (sog. WfbM-Alternativfälle),
  • junge Menschen mit anerkannter Schwerbehinderung oder Gleichstellung sowie mit sonderpädagogischem Förderbedarf aus Förderschulen oder aus integrativer Beschulung,
  • beruflich besonders betroffene arbeitsuchende Menschen mit anerkannter Schwerbehinderung oder Gleichstellung aufgrund einer psychiatrischen Diagnose.

Die Förderung erfolgt durch

  • laufende Leistungen für Werkstattwechslerinnen und -wechsler,
  • eine Inklusionsprämie,
  • ein Inklusionsbudget sowie
  • laufende Leistungen für Werkstattalternativfälle.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderhöhe:
    • bei laufenden monatlichen Leistungen für WfbM-Wechslerinnen und -wechsler sowie WfbM-Alternativfälle je nach Einzelfall bis zu 75% des bereinigten Arbeitnehmer-Bruttolohnes,
    • bei Inklusionsprämien bis zu 4.000 €,
    • bei Inklusionsbudgets abhängig vom individuellen Bedarf.
  • Lohnkostenzuschüsse können für einen Zeitraum von bis zu 5 Jahren erbracht werden. Bei Lohnkostenzuschüssen für WfbM-Wechslerinnen und -wechsler ist unter bestimmten Voraussetzungen eine Weiterbewilligung möglich.

Kumulation/Kombination

Eine Kombination mit anderen Förderprogrammen ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich.

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Lohnkostenzuschüsse und Inklusionsprämien können gewährt werden, wenn es sich um unbefristete oder für mindestens 12 Monate befristete Arbeitsverhältnisse handelt.
  • Lohnkostenzuschüsse und Inklusionsprämien werden nur für Beschäftigungsverhältnisse gewährt, in denen die zu fördernde Person mindestens 15 Stunden wöchentlich beschäftigt wird (bei Inklusionsbetrieben 12 Stunden).
  • Das an die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten gezahlte Entgelt muss tariflich oder ortsüblich sein und/oder dem Mindestlohngesetz entsprechen.
  • Inklusionsbudgets werden an Menschen mit Behinderung erbracht, die ihren Wohnsitz im Zuständigkeitsbereich des Landschaftsverbands haben.
  • Fördermittel werden nur für die berufliche Integration von Menschen mit Behinderung eingesetzt, bei denen die vorrangigen Förderleistungen für die Teilhabe am allgemeinen Arbeitsmarkt nicht ausreichen.

Antragsverfahren

Anträge sind je nach Maßnahme spätestens 3 bzw. 6 Monate nach Beginn des Arbeits- bzw. Ausbildungsverhältnisses auf den vorgesehenen Formularen zu stellen.

Informationen zur Antragstellung erteilen die Fachberaterinnen und -berater der Integrationsfachdienste (IFD) vor Ort sowie die Ansprechpersonen beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL).

Geltungsdauer

Die Richtlinien gelten befristet für Arbeits- und Ausbildungsverhältnisse bzw. Maßnahmen, die bis zum 31.12.2022 beginnen.

Quelle

Richtlinien und Durchführungshinweise des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) vom 01.01.2018;  Informationen des LWL, Stand 01/2018

Weiterführende Informationen

Die Förderung im Bereich des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) erfolgt auf der Grundlage des Programms LVR-Budget für Arbeit – Aktion Inklusion.

Weitere Informationen auf den Internetseiten des LWL-Integrationsamtes Westfalen:

Zuletzt aktualisiert am: 28.02.2018

Kontakt

Landschaftsverband Westfalen-Lippe

LWL-Integrationsamt Westfalen

Von-Vincke-Straße 23-25

48133 Münster

Telefon:0 251 591-3740

Fax:0 251 591-6816

E-Mail:monika.peters@lwl.org

Internet:http://www.lwl-integrationsamt.de

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