Nationales Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie Phase II (NIP) - Maßnahmen der Forschung, Entwicklung und Innovation - Schwerpunkt Nachhaltige Mobilität

Fördernehmer:
Gewerbliche Unternehmen; Forschungs- & Bildungseinrichtungen
Förderthemen:
Innovation; Energieeffizienz
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Bund (KfW, LR …)
Ansprechpartner:
Projektträger Jülich (PtJ); Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind

  • Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft,
  • Hochschulen und
  • außeruniversitäre Forschungseinrichtungen

mit Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland.

Verwendungszweck

Im Bereich Mobilität mit Wasserstoff- und Brennstoffzellen werden Einzel- und Verbundvorhaben zur Demonstration, Innovation und Marktvorbereitung für fahrzeugseitige Technologien und Systeme sowie für die jeweils notwendige Kraftstoffinfrastruktur gefördert .

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderhöhe:
    • für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft i.d.R. – je nach Anwendungsnähe des Vorhabens – bis zu 50% der förderfähigen Kosten,
    • für Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen bis zu 100% der zuwendungsfähigen Ausgaben.
    • Kleine und mittlere Unternehmen gemäß KMU-Definition der EU können unter bestimmten Voraussetzungen einen Bonus erhalten.
    • Bei Forschungsvorhaben an Hochschulen wird zusätzlich zu den zuwendungsfähigen Ausgaben eine Projektpauschale in Höhe von 20% gewährt.

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Die Antragstellenden müssen die notwendige fachliche Qualifikation sowie ausreichende Kapazität zur Durchführung des Vorhabens besitzen.
  • In Verbundvorhaben müssen mindestens zwei rechtlich selbstständige Verbundpartner arbeitsteilig zusammenwirken.
  • Zuwendungsempfänger sind verpflichtet, projektbezogene Informationen für die Koordinierung übergeordneter Programmthemen zu liefern und sich aktiv an der Begleitforschung zu beteiligen.
  • Die Partner eines Verbundprojekts haben ihre Zusammenarbeit in einer schriftlichen Kooperationsvereinbarung zu regeln.

Antragsverfahren

In dem zweistufigen Förderverfahren können zunächst Projektskizzen eingereicht werden. Die Begutachtung der Skizzen erfolgt grundsätzlich zu den Stichtagen 31.03. und 30.09. eines Jahres.

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) den Projektträger Jülich, Geschäftsbereich Energie Verkehr Infrastruktur (EVI) beauftragt.

Die inhaltliche Bewertung der Projektskizzen sowie die Koordination des Gesamtprogramms übernimmt die Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie NOW GmbH.

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 30.06.2021.

Quelle

Richtlinie des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) vom 09.07.2020, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 05.08.2020, B4

Weiterführende Informationen

Weiterführende Informationen auf den Internetseiten des Projektträgers:

Kontakt

Projektträger Jülich (PtJ)

Geschäftsbereich Energiesystem Nutzung (ESN)

Außenstelle Berlin

Zimmerstraße 26–27

10969 Berlin

Telefon:0 30 201 99-532

E-Mail: s.haebel@fz-juelich.de

Internet: https://www.ptj.de/nip

Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie

NOW GmbH

Fasanenstraße 5

10623 Berlin

Telefon:0 30 3116116-00

Fax:0 30 3116116-99

E-Mail: kontakt@now-gmbh.de

Internet: https://www.now-gmbh.de

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