Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen

Fördernehmer:
Gemeinnützige Einrichtungen & Unternehmen; Verbände & Vereine; Forschungs- & Bildungseinrichtungen; Kommunen & Kommunalverbände
Förderthemen:
Infrastruktur; Umweltschutz
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Bund (KfW, LR …)
Ansprechpartner:
Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind je nach Maßnahme

  • soziale Einrichtungen in kommunaler, kirchlicher oder freier Trägerschaft,
  • deren Träger und deren Spitzenverbände sowie Verbände auf Landes-, Bezirks- oder Kreisebene und
  • weitere gemeinnützige juristische Personen mit Schwerpunkt der sozialen Arbeit und der Wohlfahrtspflege

mit überwiegender Aktivität in Deutschland,

  • Institutionen, wie z.B. Bildungsträger, Vereine, und Stiftungen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Hochschulen sowie Unternehmen mit Sitz oder Niederlassung und überwiegender Ergebnisverwertung in Deutschland als Verbundpartner.

Verwendungszweck

Gefördert werden Maßnahmen in sozialen Einrichtungen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Die Förderung erfolgt in den Förderschwerpunkten:

  • Beratung und Erstellung von Konzepten zur Anpassung an den Klimawandel in sozialen Einrichtungen,
  • investive Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel in sozialen Einrichtungen,
  • Kampagnen und Weiterbildungsprogramme zur Sensibilisierung für den Umgang mit klimabedingten Belastungen im Bereich der Sozial- und Bildungsarbeit.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderumfang: je nach Antragsteller und Maßnahme bis zu 100% der förderfähigen Kosten

Kumulierung

Eine Kumulierung mit anderen Fördermitteln des Bundes ist ausgeschlossen. Eine Kumulierung mit Drittmitteln ist möglich unter Einhaltung der beihilferechtlichen Vorgaben und Erbringung einer angemessene Eigenbeteiligung.

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Es muss sich um freiwillige investive Maßnahmen handeln.
  • Das Projekt darf noch nicht begonnen worden sein.
  • Antragstellende müssen über ausreichende personelle und finanzielle Kapazitäten zur Durchführung des Vorhabens verfügen.
  • Bei Baumaßnahmen müssen alle erforderlichen Genehmigungen vor Umsetzung des Vorhabens vorliegen.
  • Die Grundlagen einer umweltfreundlichen Beschaffung bzw. der Leitfaden für die nachhaltige Organisation von Veranstaltungen des Bundesumweltministeriums sowie Aspekte der Wirtschaftlichkeit müssen berücksichtigt werden.
  • Die Vorhaben müssen bis zum 01.07.2023 beendet werden.
  • Nicht gefördert werden die Bundesländer sowie deren Einrichtungen.

Antragsverfahren

Das Antragsverfahren ist einstufig.

Anträge können in bestimmten Zeitfenstern gestellt werden. Das erste Zeitfenster ist bis zum 15.12.2020 geöffnet. Mehrere Antragszeitfenster sind in den Folgejahren 2021 bis 2023 vorgesehen.

Antragstelle ist der Projektträger Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH.

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 31.12.2023.

Quelle

Richtlinie des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) vom 27.10.2020; Informationen der ZUG, Stand 11/2020

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen sind auf den Internetseiten des Projektträgers verfügbar:

Kontakt

Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH

Köthener Straße 4

10963 Berlin

Telefon:0 30 700181-605

E-Mail: AnpaSo@z-u-g.org

Internet: https://www.z-u-g.org

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