Zuschüsse zur Sicherung, Erhaltung und Instandsetzung von Denkmälern.

Erhaltung und Pflege von Denkmälern (Förderrichtlinien Denkmalpflege)

Fördernehmer:
Kommunen & Kommunalverbände; Privatpersonen; Öffentliche Einrichtungen & Unternehmen; Gemeinnützige Einrichtungen & Unternehmen; Verbände & Vereine
Förderthemen:
Infrastruktur; Kommunen
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Land NRW
Ansprechpartner:
zuständige Bezirksregierung
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind

  • Gemeinden und Gemeindeverbände,
  • Private, Kirchen und Religionsgemeinschaften, Denkmalpflegeorganisationen sowie gemeinnützige Träger.

Verwendungszweck

Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt den Schutz und die Pflege von Denkmälern.

Gefördert werden Maßnahmen, die zur Sicherung, Erhaltung und Instandsetzung der denkmalwerten Substanz einer Sache erforderlich sind.

Mitfinanziert werden zudem

  • Bauaufnahmen, Schadensuntersuchungen, restauratorische (Vor-)Untersuchungen sowie Nutzungs- und Finanzierungskonzepte,
  • Maßnahmen an nicht denkmalgeschützten Gebäuden bzw. Gebäudeteilen innerhalb eines festgelegten Denkmalbereiches, die zur Erhaltung des geschützten Erscheinungsbildes erforderlich sind,

sofern diese auf Verlangen der Denkmalbehörde anzufertigen bzw. durchzuführen sind.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderumfang: Der Umfang der Förderung ist abhängig von der Art des Denkmals und der Maßnahme sowie der Leistungsfähigkeit des Zuwendungsempfängers und
    • wird bei Gemeinden und Gemeindeverbänden jährlich festgelegt,
    • beträgt bei sonstigen Antragstellern i.d.R. bis zu einem Drittel der zuwendungsfähigen Ausgaben.
  • Die Bagatellgrenze beträgt 500 €.
  • Gewährt werden
    • Pauschalzuweisungen an Gemeinden und Gemeindeverbände zur Förderung kleinerer denkmalpflegerischer Maßnahmen von Privateigentümern sowie
    • Einzelzuschüsse für größere denkmalpflegerische Maßnahmen Privateigentümer und von Gemeinden und Gemeindeverbänden sowie für Denkmäler, die im Eigentum von Kirchen oder Religionsgemeinschaften, Denkmalpflegeorganisationen oder gemeinnützigen Trägern stehen.

Voraussetzungen

Das Denkmal muss

  • gem. § 3 Denkmalschutzgesetz (DSchG) in die Denkmalliste eingetragen sein oder es muss vorläufiger Schutz gem. § 4 DSchG angeordnet worden sein und die endgültige Unterschutzstellung wird voraussichtlich bis zum Abschluss der Maßnahme erfolgen oder
  • das Objekt muss innerhalb eines festgelegten Denkmalbereichs liegen und es muss eine erforderliche Erlaubnis der Unteren Denkmalbehörde nach § 9 DSchG vorliegen.

Antragsverfahren

Anträge sind mit den erforderlichen Unterlagen über die Untere Denkmalbehörde (Stadt, Gemeinde) bis zum 01.10. des Jahres, das dem Programmjahr vorausgeht, bei der zuständigen Bewilligungsbehörde (Bezirksregierung) einzureichen.

Die Bezirksregierung bereitet das Denkmalförderungsprogramm für das jeweils folgende Jahr in Abstimmung mit dem Landschaftsverband vor und legt den Vorschlag der Obersten Denkmalbehörde vor, die das Denkmalförderungsprogramm aufstellt.

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 31.12.2018.

Quelle

Runderlass vom 05.06.2003, Ministerialblatt für das Land Nordrhein-Westfalen Nr. 25 vom 02.07.2003, S. 605; zuletzt geändert durch Runderlass vom 26.10.2017, Ministerialblatt für das Land Nordrhein-Westfalen Nr. 37 vom 22.12.2017, S. 1030

Weiterführende Informationen

Weiterführende Informationen im Internet:

Zuletzt aktualisiert am: 11.01.2018

Kontakt

zuständige Bezirksregierung

Die Anschriften der Bezirksregierungen finden Sie im Internet.

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