Düsseldorf/Münster, 9. November 2021

  • Unwetterhilfe: 55,1 Millionen Euro für den Wiederaufbau in NRW vergeben
  • Energieinfrastruktur mit 508,8 Millionen Euro gefördert
  • Neuzusagevolumen im Förderfeld Wohnraum mit 2,3 Milliarden Euro um 10 Prozent gesteigert


Die NRW.BANK hat in den ersten neun Monaten 2021 insgesamt 8,0 Milliarden Euro Fördermittel vergeben. Damit ist das Fördervolumen nach dem Corona-Ausnahmejahr um 23 Prozent gesunken – liegt aber über dem Niveau des Vor-Corona-Jahres 2019 (Vj. 10,4 Mrd. €, 2019: 6,9 Mrd. €). In den vergangenen Monaten hat die NRW.BANK Förderprogramme in Folge der Unwetter im Juli angepasst und weiterentwickelt. Bislang hat die Förderbank für Nordrhein-Westfalen Menschen, Unternehmen und Kommunen mit insgesamt 55,1 Millionen Euro beim Wiederaufbau geholfen.

Aufgrund der Sondereffekte im Zuge der Corona-Pandemie im Vorjahr ist das Neuzusagevolumen im Förderfeld Wirtschaft mit 2,7 Milliarden Euro um 44 Prozent gesunken (Vj. 4,8 Mrd. €). Das volumenstärkste Förderprogramm war der NRW.BANK.Universalkredit mit 702,9 Millionen Euro (Vj. 737,4 Mio. €, -5%). Unternehmen haben in diesem Jahr in Themen wie Digitalisierung und Innovation investiert: Die NRW.BANK hat beispielsweise über das Förderprogramm NRW.BANK.Digitalisierung und Innovation 119,5 Millionen Euro (Vj. 98,9 Mio., +21%) und über das Eigenkapitalangebot NRW.Venture 18,9 Millionen Euro (Vj. 11,3 Mio. €, +68%) zugesagt.

Das Neuzusagevolumen im Förderfeld Wohnraum ist mit insgesamt 2,3 Milliarden Euro (Vj. 2,1 Mrd. €) um 10 Prozent gestiegen. Das im Juli neu eingeführte Programm NRW.BANK.Nachhaltig Wohnen ist gut angelaufen: Insgesamt hat die NRW.BANK 132 Anträge bewilligt und 23,5 Millionen Euro Neuzusagevolumen vergeben. Über das neue Programm BEG Wohngebäude Kredit, ein Baustein für eine neue Bundesförderung für effiziente Gebäude, entfielen Neuzusagen in Höhe von 336,3 Millionen Euro. Das Programm löst die KfW-Programme Energieeffizient Bauen und Energieeffizient Sanieren ab, die zum 30.6.2021 ausgelaufen sind.

Im Förderfeld Infrastruktur/Kommunen ist das Neuzusagevolumen mit 3,1 Milliarden Euro um 14 Prozent gesunken (Vj. 3,6 Mrd. €). Besonders stark nachgefragt wurde das Programm NRW.BANK.Energieinfrastruktur, mit dem vor allem Anlagen zur Energieerzeugung, -speicherung und -verteilung in Nordrhein-Westfalen finanziert werden können – unter anderem Windenergieanlagen und Bürgerwindparks. (508,8 Mio. €, Vj. 319,4 Mio. €, +59%). Deutlich mehr als im Vorjahr haben Kommunen Fördermittel für die Schulinfrastruktur über das Programm NRW.BANK.Moderne Schule abgerufen (108,9 Mio. €, Vj. 64,8 Mio. €, +68%): Um ihnen die Investitionen in die Bildung zu erleichtern, hatte die NRW.BANK zum Jahresbeginn das Programm erstmals mit einem negativen Zinssatz versehen, nachdem zum Jahreswechsel das Programm NRW.BANK.Gute Schule 2020 ausgelaufen war.

Über die NRW.BANK

Die NRW.BANK ist die Förderbank für Nordrhein-Westfalen. Sie unterstützt ihren Eigentümer, das Land NRW, bei dessen struktur- und wirtschaftspolitischen Aufgaben. In ihren drei Förderfeldern „Wirtschaft“, „Wohnraum“ und „Infrastruktur/Kommunen“ setzt die NRW.BANK ein breites Spektrum an Förderinstrumenten ein: von zinsgünstigen Förderdarlehen über Eigenkapitalfinanzierungen bis hin zu Beratungsangeboten. Dabei arbeitet sie wettbewerbsneutral mit allen Banken und Sparkassen in NRW zusammen. In ihrer Förderung berücksichtigt die NRW.BANK auch bestehende Angebote von Bund, Land und Europäischer Union.

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Ansprechpartnerin für Journalisten:

Caroline Gesatzki

  • Pressesprecherin
  • Leiterin Abteilung Kommunikation