Düsseldorf/Münster, 13. Dezember 2021

Zum ersten Mal seit 2011 ist die Zahl der Bevölkerung in Nordrhein-Westfalen gesunken. Ende 2020 lebten hier rund 17,9 Millionen Menschen, das sind 0,1 Prozent weniger als im Jahr davor. Ursache ist, dass weniger Menschen nach Nordrhein-Westfalen zugezogen als fortgezogen sind als in den Vorjahren. Außerdem ist die Zahl der Todesfälle gestiegen, während die Geburtenzahl stabil geblieben ist. Parallel zu dieser Entwicklung sind die Mieten für Wohnungen wie auch die Kaufpreise für Eigentumswohnungen sowie Ein- bzw. Zweifamilienhäuser weiter gestiegen. Wie unterschiedlich sich hier Kommunen verändern, zeigen die Wohnungsmarktprofile der NRW.BANK, die jetzt in einer aktualisierten Neuauflage erschienen sind.
 
Die Wohnungsmarktprofile enthalten ausgewählte, grafisch aufbereitete Indikatoren aus den Themenfeldern Wohnungsbestand, Bautätigkeit, Bevölkerung, Arbeitsmarkt, Soziales sowie Preise und geben einen detaillierten Überblick über wichtige Trends und Strukturen des Wohnungsmarktes. Hierzu zählen u.a. die aktuelle und künftige Einwohnerzahl inkl. der Altersstruktur, Arbeitslosen- und Beschäftigtenzahlen, die Eigenheimerschwinglichkeit und die Preisentwicklung von Bestands- und Neubauwohnungen. Durch zusätzliche kartografische Abbildungen gelingt eine noch bessere Einordnung in die Region.
 
Neue Kartenzuschnitte machen regionalen Vergleich möglich
Ab sofort sind die Karten neu zugeschnitten. Kreisangehörige Gemeinden werden nun gemeinsam mit den übrigen Gemeinden eines Kreises dargestellt. So lassen sich die Entwicklungen in der eigenen Gemeinde noch leichter in einen regionalen Kontext einordnen. Für die kreisfreien Städte wurde die Darstellung in den Karten so verändert, dass sie im Zentrum ihrer (erweiterten) Umlandkommunen abgebildet werden.
 
Die Wohnungsmarktprofile sind für alle 396 kreisfreien und kreisangehörigen Kommunen des Landes verfügbar. Sie machen Vergleiche zwischen den Kommunen möglich, da ausschließlich Daten verwendet werden, die flächendeckend vorhanden sind.
 
Die Wohnungsmarktprofile sind Auszüge aus der landesweiten Wohnungsmarktbeobachtung der NRW.BANK. Sie richten sich an alle, die sich über die örtlichen Wohnungsmärkte informieren oder den eigenen Wohnungsmarkt mit dem anderer Kommunen vergleichen möchten. Die Profile sind ab sofort als PDF-Datei zum kostenfreien Download auf der Website der NRW.BANK verfügbar: www.nrwbank.de/wmp

Ansprechpartnerin für Rückfragen:
Birgit Kranzusch, stv. Pressesprecherin, Tel.: 0211 91741-1997

  1. Neue Wohnungsmarktprofile der NRW.BANK für alle Kommunen

    Zum ersten Mal seit 2011 ist die Zahl der Bevölkerung in Nordrhein-Westfalen gesunken. Ende 2020 lebten hier rund 17,9 Millionen Menschen, das sind 0,1 Prozent weniger als im Jahr davor. Ursache ist, dass weniger Menschen nach Nordrhein-Westfalen zugezogen als fortgezogen sind als in den Vorjahren. Außerdem ist die Zahl der Todesfälle gestiegen, während die Geburtenzahl stabil geblieben ist. Parallel zu dieser Entwicklung sind die Mieten für Wohnungen wie auch die Kaufpreise für Eigentumswohnungen sowie Ein- bzw. Zweifamilienhäuser weiter gestiegen. Wie unterschiedlich sich hier Kommunen verändern, zeigen die Wohnungsmarktprofile der NRW.BANK, die jetzt in einer aktualisierten Neuauflage erschienen sind.

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NRW.BANK – Förderbank für Nordrhein-Westfalen

Die NRW.BANK ist die Förderbank für Nordrhein-Westfalen. In enger Partnerschaft mit ihrem Eigentümer, dem Land NRW, trägt sie dazu bei, dass Mittelstand und Gründungen gestärkt, bezahlbarer Wohnraum geschaffen und öffentliche Infrastrukturen verbessert werden. Die NRW.BANK bietet Menschen, Unternehmen und Kommunen in NRW passgenaue Finanzierungs- und Beratungsangebote. Dabei arbeitet sie wettbewerbsneutral mit Finanzierungspartnerinnen und -partnern, insbesondere allen Banken und Sparkassen, zusammen. Um die Transformationsprozesse zu verstärken, setzt sie gezielte Förderimpulse – hin zu einem nachhaltigen, klimaneutralen und digitalen NRW.

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Caroline Fischer

  • Pressesprecherin
  • Leiterin Unternehmenskommunikation