Die Idee, Maler und Lackierer zu werden, kommt Marc Tensi schon während der Schulzeit. Als er seinem Vater davon erzählt, rät der ihm ab: Wohnungen tapezieren, Fassaden verputzen, Wände streichen – all das sei hartes Handwerk, sagt der Senior, der selbst einen großen Malereibetrieb in Düsseldorf führt. „Er meinte: Es gibt leichtere Arten, Geld zu verdienen“, erinnert sich Tensi junior an das Gespräch.
Doch er lässt nicht locker, beendet die Schule nach der Mittleren Reife und beginnt eine Ausbildung zum Maler und Lackierer. „Es war immer mein Traum, die Familientradition fortzuführen – mein Vater hat den Malerbetrieb selbst schon von seinem Vater übernommen.“ Mit Anfang 20 absolviert er die Meisterprüfung und arbeitet im väterlichen Betrieb mit. „Schritt für Schritt habe ich mehr Aufgaben übernommen“, sagt Tensi. „Auch die Übernahme war dann eher ein fließender Übergang.“





