Digitale Modellregionen

  • Zuschüsse bis 50% der förderfähigen Ausgaben, bis 80% für Kommunen und gemeinnützige Vereine, bis 90% für Forschungseinrichtungen
  • Für Kommunen, Unternehmen, Forschungseinrichtungen, kulturelle, soziale und Umwelteinrichtungen, Verbände und gemeinnützige Organisationen
  • Fördert Pilotprojekte zur systematischen Digitalisierung in ausgewählten Modellregionen
  • Fördergeber: Land

Wer wird gefördert?

  • Kommunen und kommunale Zweckverbände
  • Einrichtungen zur Wirtschaftsförderung
  • kommunale Unternehmen
  • Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft
  • Hochschulen
  • außeruniversitäre Bildungs- und Forschungseinrichtungen
  • kulturelle und soziale Einrichtungen
  • Umwelteinrichtungen
  • regionale Verbände und Agenturen
  • Beratungseinrichtungen
  • gemeinnützige Organisationen

Was wird gefördert?

Sie können den Zuschuss für Pilotprojekte zur systematischen Digitalisierung in den Modellregionen erhalten.

Mit dem Zuschuss können Sie folgende Vorhaben finanzieren:

  • E-Government, insbesondere Aufbau eines digitalen Bürgerbüros
  • digitale Stadtentwicklung mit den Schwerpunkten
    • Mobilität
    • Energie
    • Klima
    • Umwelt
    • Gesundheit
    • Wissenstransfer und Start-ups
    • E-Handel
    • Tourismus 4.0
    • digitale Kreativquartiere
    • Bildung
    • Sicherheit
    • Smart Home
  • Projektbüros, um die Kooperation und Kommunikation in und zwischen den Modellregionen zu ermöglichen und um die Einzelprojekte in den fünf Leitkommunen zu koordinieren

Die Modellregionen der einzelnen Regierungsbezirke sind:

  • Leitkommune Stadt Soest mit den beteiligten Städten Iserlohn und Lippstadt sowie dem Kreis Soest (Arnsberg)
  • Leitkommune Stadt Paderborn mit den beteiligten Städten Bielefeld und Delbrück sowie dem Kreis Paderborn (Detmold)
  • Leitkommune Wuppertal mit den beteiligten Städten Solingen und Remscheid (Düsseldorf)
  • Leitkommune Aachen mit der beteiligten Städteregion Aachen (Köln)
  • Leitkommune Gelsenkirchen mit der beteiligten Stadt Bottrop und dem Kreis Recklinghausen (Münster)

Welche Voraussetzungen gelten?

Sie müssen insbesondere folgende Voraussetzungen beachten:

  • Sie können nachvollziehbar darstellen, dass Sie bei der Auszahlung der Förderung eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Nordrhein-Westfalen haben werden. Leitkommunen sind von der Regelung ausgenommen.
  • Ihr Projekt lässt sich in das Rahmenkonzept für eine Modellregion, das die Leitkommune erstellt hat, integrieren.
  • Projektanträge im Bereich E-Government entsprechen dem Stand der Technik in den Bereichen IT-Sicherheit, Datenschutz und Nutzerfreundlichkeit.
  • Die Projektanträge erfüllen folgende Vorgaben:
    • Standardisierung: Sie halten verbindliche IT- und Schnittstellenstandards des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen ein.
    • Übertragbarkeit: Die Ergebnisse lassen sich landesweit flächendeckend einsetzen.
    • Interoperabilität: Die entwickelten Lösungen sind mit dem Portalangebot des Landes Nordrhein-Westfalen kompatibel.
    • Innovation: Sie verfolgen neue Lösungsansätze und setzen zukunftsweisende Technologien ein.
  • Bei einem Kooperationsvorhaben müssen die Partner die Bedingungen des Kooperationsvorhabens in einem Kooperationsvertrag festlegen.

Wie wird gefördert?

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderhöhe:
    • i.d.R. bis zu bis zu 50% der förderfähigen Ausgaben
    • bei Kommunen, Gebietskörperschaften und gemeinnützigen Vereinen bis zu 80% der förderfähigen Ausgaben
    • bei Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen oder vergleichbaren Institutionen im nichtwirtschaftlichen Bereich bis zu 90% der förderfähigen Ausgaben

Wie erfolgt die Antragstellung?

Leitkommunen beantragen die Förderung für die Einrichtung und den Betrieb des Projektbüros beim Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIDE).

Für Umsetzungsprojekte stellen Sie den Antrag bei dem für die Modellregion zu bildenden Projektbüro.

Weitere Informationen

Grundlage der Förderung:

Geltungsdauer: 31.12.2021

Weitere Informationen zum Programm:

Kontakt