Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland

  • Zuschüsse bis zu 60% der förderfähigen Kosten, max. 20.000 € pro Ladepunkt und 100.000 € pro Netzanschluss bei Mittelspannungsnetz
  • Für natürliche und juristische Personen
  • Fördert Beschaffung, Errichtung und Aufrüstung von Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge an öffentlich zugänglichen Standorten
  • Fördergeber: Bund

Wer wird gefördert?

  • natürliche und juristische Personen

Was wird gefördert?

Sie können einen Zuschuss erhalten für einen oder mehrere Ladepunkte, einschließlich des dafür erforderlichen Netzanschlusses des Ladestandorts und der Montage der Ladestation, um die Schaffung einer öffentlich zugänglichen Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland zu verbessern.

Gefördert werden:

  • die Beschaffung und Errichtung öffentlich zugänglicher Normalladeinfrastruktur (bis einschließlich 22 Kilowatt) oder Schnellladeinfrastruktur (größer als 22 Kilowatt) an neuen Standorten,
  • bei Nachweis eines zusätzlichen Mehrwerts die Aufrüstung oder Ersatzbeschaffung von Ladeinfrastruktur und die Ertüchtigung des Netzanschlusses an bereits bestehenden Standorten,
  • der Netzanschluss für zu neu errichtende Ladeinfrastruktur sowie die Kombination aus Netzanschluss und einem Pufferspeicher.

Welche Voraussetzungen gelten?

Sie müssen insbesondere folgende Voraussetzungen beachten:

  • Ihr Projekt erfüllt die technischen Mindestanforderungen an die geförderte Ladeinfrastruktur.
  • Die Ladeinfrastruktur ist über einen aktuellen offenen Standard angebunden und gewährleistet die Remotefähigkeit der Ladeinfrastruktur.
  • Ihre Ladeinfrastruktur entspricht den Vorgaben des Mess- und Eichrechts.
  • Sie betreiben die Ladeinfrastruktur für mind. 6 Jahre.
  • Den für den Ladevorgang erforderlichen Strom stellen Sie aus erneuerbaren Energien (gemäß Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)) zur Verfügung, und er ist nicht EEG-gefördert.
  • Sie haben vor Bewilligung der Zuwendung mit dem Vorhaben nicht begonnen.

Wie wird gefördert?

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderumfang und -höhe:
    • Normalladepunkte: max. 60% der förderfähigen Gesamtausgaben bis max. 2.500 € pro Ladepunkt bis einschließlich 22 kW
    • Schnellladepunkte: je nach Lage max. 60% der förderfähigen Gesamtausgaben bis max.
      • 10.000 € pro Ladepunkt kleiner als 100 kW
      • 20.000 € pro Ladepunkt ab 100 kW
    • Netzanschluss: bis max. 60% und bis max.
      • 10.000 € bei Niederspannungsnetz
      • 100.000 € bei Mittelspannungsnetz
    • Kombinationen aus Pufferspeicher und Netzanschluss: wie der dazugehörige Netzanschluss

So können Sie die Förderung kombinieren

Eine kumulierte Förderung in Verbindung mit anderen öffentlichen Förderprogrammen ist nicht möglich.

Welche Vorhaben werden nicht gefördert?

  • Maßnahmen von Unternehmen in Schwierigkeiten

Wie erfolgt die Antragstellung?

Zur Umsetzung des Programms werden separate Förderaufrufe veröffentlicht. Die Aufrufe informieren Sie über die konkreten Fördermodalitäten, die von der Richtlinie abweichen können.

Sie können Ihren Antrag bei der Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen (BAV) stellen.

Weitere Informationen

Grundlage der Förderung:

Geltungsdauer: 31.12.2025

 Weiterführende Informationen zu Programm:

Die Länder können durch eigene Landesprogramme zur Förderung von Lade­infrastruktur das Bundesprogramm ergänzen, soweit sie die Rahmenvorgaben der Bundes-Richtlinie beachten. Die Förderung durch eigene Programme der Länder darf insgesamt 100 Mio. € nicht übersteigen.

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