Energieeffizient Bauen und Sanieren - Zuschuss Brennstoffzelle

  • Zuschüsse bis zu 40% der förderfähigen Kosten, Kombination aus Pauschale und leistungsabhängiger Zusatzförderung
  • Für Privatpersonen, WEGs, (kommunale) Unternehmen, Angehörige freier Berufe, Kommunen, gemeinnützige Organisationen, juristische Personen
  • Fördert den Einbau innovativer Brennstoffzellensysteme in Gebäuden
  • Fördergeber: KfW

Wer wird gefördert?

  • Privatpersonen und Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG)
  • Angehörige der freien Berufe
  • Unternehmen, einschließlich Einzelunternehmer und kommunale Unternehmen
  • Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts
  • gemeinnützige Organisationsformen, einschließlich Kirchen
  • kommunale Gebietskörperschaften, deren rechtlich unselbständige Eigenbetriebe
  • kommunale Zweckverbände
  • sonstige juristische Personen des Privatrechts, einschließlich Wohnungsbaugenossenschaften

Was wird gefördert?

Sie können einen Zuschuss für den Einbau von stationären Brennstoffzellensystemen in den Leistungsklassen von 0,25 bis 5,0 kW in neue und bestehende Wohn- und Nichtwohngebäude erhalten.

Mitfinanziert werden folgende Ausgaben:

  • Investitionskosten des Brennstoffzellensystems
  • Kosten für die Installation, Inbetriebnahme sowie erforderliche Umfeldmaßnahmen
  • fest vereinbarte Kosten für den Vollwartungsvertrag in den ersten 10 Jahren
  • Kosten für die Leistungen des Energieeffizienz-Experten

Welche Voraussetzungen gelten?

Sie müssen insbesondere folgende Voraussetzungen beachten:

  • Sie sind Eigentümer, Pächter, Mieter oder Contractor des Grundstücks oder Gebäudes, auf oder in dem die Maßnahme umgesetzt werden soll.
  • Es handelt sich um ein Wohn- oder Nichtwohngebäude nach § 2 Gebäudeenergiegesetz.
  • Sie binden einen Sachverständigen ein, der die Förderfähigkeit des Brennstoffzellensystems prüft und bei Antragstellung und nach Abschluss des Vorhabens bestätigt.
  • Für die Beantragung der Förderung und Begleitung des Vorhabens binden Sie einen Experten aus der Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes (Expertenliste) in der Kategorie „Bundesförderung für effiziente Gebäude: Wohngebäude bzw. Nichtwohngebäude“ ein.
  • Der Einbau des Brennstoffzellensystems wird durch ein Fachunternehmen ausgeführt.
  • Die Brennstoffzelle wird in die Wärme- und Stromversorgung des Gebäudes eingebunden.
  • Beim Einbau der Brennstoffzelle wird ein hydraulischer Abgleich durchgeführt.
  • Sie schließen für die Brennstoffzelle einen Vollwartungsvertrag mit einer Mindestlaufzeit von 10 Jahren ab.
  • Sie erfassen alle Energieverbräuche sowie alle erzeugten Wärmemengen eines förderfähigen Wärmerzeugers messtechnisch.
  • Sie statten alle förderfähigen Brennstoffzellen-Heizsysteme bis zum 01.01.2023 mit einer Energieverbrauchs- und Effizienzanzeige aus.
  • Das Vorhaben muss mit der Ausschlussliste der KfW Bankengruppe (KfW) vereinbar sein.

Wie wird gefördert?

  • Förderart: Zuschuss
  • Finanzierungsanteil: bis zu 40% der förderfähigen Kosten
  • Förderhöhe: pauschal 6.800 € Grundförderung, zzgl. Zusatzförderung:
    • 550 € je angefangener 100 W elektrischer Leistung für die Leistungsklassen von 0,25 bis 5,0 kW
    • max. 34.300 € je eingebautem Brennstoffzellensystem

So können Sie die Förderung kombinieren

Sie können die Förderung grundsätzlich mit anderen Fördermitteln kombinieren.

Ausgeschlossen ist die Kumulierung mit folgenden Förderungen:

  • Förderung nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG, KWKAusVO)
  • Förderung nach dem Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG)
  • steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung nach § 35c Einkommensteuergesetz

Welche Vorhaben werden nicht gefördert?

  • entgeltliche und sonstige Vermögensübertragungen (z.B. käuflicher Erwerb)
  • Eigenbauanlagen und Anlagen, die in weniger als 4 Exemplaren betrieben werden oder betrieben worden sind (Prototypen)
  • gebrauchte Anlagen und Anlagen mit wesentlich gebraucht erworbenen Anlagenteilen
  • Energieerzeugungsanlagen, für die eine Förderung nach dem Gesetz für den Ausbau Erneuerbarer Energien (EEG) oder nach dem Gesetz für die Erhaltung, die Modernisierung und den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung (KWKG, KWKAusVO) in Anspruch genommen wird

Wie erfolgt die Antragstellung?

Sie stellen den Antrag bei der KfW Bankengruppe (KfW).

Wichtig: Sie müssen den Antrag vor Beginn der Maßnahme stellen.

Weitere Informationen

Grundlage der Förderung:

Für weitere energetische Maßnahmen im Rahmen einer Sanierung oder eines Neubaus steht Ihnen die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) zur Verfügung:

Formulare und Merkblätter

Formulare, Merkblätter und weitere Downloads auf den Internetseiten der KfW Bankengruppe

Kontakt

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0211 91741-4800