KfW-Energieeffizienzprogramm - Produktionsanlagen/-prozesse

  • Kredite bis zu 100% der förderfähigen Kosten, max. 25 Mio. € pro Vorhaben
  • Für gewerbliche Unternehmen, Einzelunternehmer, Angehörige der freien Berufe, Contractinggeber und Joint Ventures
  • Fördert Energieeffizienzmaßnahmen an Produktionsanlagen und -prozessen gewerblicher Unternehmen
  • Fördergeber: KfW

Aktueller Hinweis

Die KfW gewährt Hochwassergeschädigten eine kurzfristige Liquiditätshilfe. Sie bietet die Stundung von Zins- und Tilgungsleistungen sowie Laufzeitverlängerungen für bankdurchgeleitete Förderkredite im inländischen Fördergeschäft an. Anträge zur Stundung (bis zu 12 Monaten) sowie zur Verlängerung von Laufzeiten können Sie bis zum 31.12.2022 stellen.

Wer wird gefördert?

  • bei Vorhaben in Deutschland:
    • in- und ausländische Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die sich mehrheitlich in Privatbesitz befinden
    • in- und ausländische Einzelunternehmer und Angehörige der freien Berufe
    • Contractinggeber, die Energiedienstleistungen für einen Dritten erbringen
  • bei Vorhaben im Ausland:
    • Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Einzelunternehmer und Angehörige der freien Berufe mit Sitz in Deutschland
    • Tochtergesellschaften oben genannter deutscher Unternehmen mit Sitz im Ausland
    • Joint Ventures mit maßgeblicher deutscher Beteiligung

Was wird gefördert?

Sie können einen Kredit für Energieeffizienzmaßnahmen im Bereich Produktionsanlagen und -prozesse gewerblicher Unternehmen erhalten.

Mitfinanziert werden Investitionen z.B. in folgenden Bereichen:

  • Maschinen, Anlagen, Prozesstechnik
  • Druckluft, Vakuum, Absaugtechnik
  • Elektrische Antriebe, Pumpen
  • Prozesswärme
  • Prozesskälte, Kühlhäuser, Kühlräume
  • Wärmerückgewinnung, Abwärmenutzung (für Produktionsprozesse)
  • Mess-, Regel- und Steuerungstechnik
  • Informations- und Kommunikationstechnik
  • Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen
  • Aufwendungen für Planungs- und Umsetzungsbegleitung sowie für Energiemanagementsysteme bei förderfähigen betrieblichen Energieeinsparinvestitionen

Welche Voraussetzungen gelten?

Sie müssen insbesondere folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Sie erreichen mit der Neuinvestition eine spezifische Endenergieeinsparung von mindestens 10% gegenüber dem Branchendurchschnitt.
  • Sie erreichen mit der Modernisierungsinvestition eine spezifische Endenergieeinsparung von mindestens 10% gemessen am Durchschnittsverbrauch der letzten drei Jahre.
  • Sie reichen bei der Antragstellung Unterlagen ein, die die Einsparung durch die Investitionsmaßnahme quantifizieren und bestätigen.
  • Sie erfüllen bei Vorhaben im Ausland die gesetzlich geltenden umwelt- und sozialrechtlichen Standards des Investitionslandes.
  • Das Vorhaben muss mit der Ausschlussliste der KfW Bankengruppe vereinbar sein.

Wie wird gefördert?

  • Förderart: Kredit
  • Finanzierungsanteil: bis zu 100% der förderfähigen Kosten
  • Höchstbetrag: 25 Mio. € pro Vorhaben
  • Laufzeiten:
    • bis zu 5 Jahre bei max. 1 Tilgungsfreijahr
    • bis zu 10 Jahre bei max. 2 Tilgungsfreijahren
    • bis zu 20 Jahre bei max. 3 Tilgungsfreijahren
  • Zinssatz: fest für bis zu 10 Jahre
  • Tilgung:
    • in vierteljährlichen Raten nach Ablauf der tilgungsfreien Zeit
    • außerplanmäßige Tilgungen gegen Vorfälligkeitsentschädigung
  • Auszahlung: 100%
  • Abruffrist/Bereitstellungsprovision:
    • Abruf bis zu 12 Monate nach Zusage
    • 0,15% pro Monat, ab dem 7. Monat nach Zusage
  • Sicherheiten: banküblich

So können Sie die Förderung kombinieren

Sie können den Kredit mit anderen Fördermitteln kombinieren. Die bestehenden Beihilfevorschriften und -höchstbeträge sind einzuhalten.

Welche Vorhaben werden nicht gefördert?

  • Vermietung und Verpachtung von Anlagen zur wohnwirtschaftlichen, gemeinnützigen oder kommunalen Nutzung und zur Nutzung in der landwirtschaftlichen Primärproduktion
  • Anlagen zur Stromerzeugung, die nach dem Erneuerbare-Energien- oder dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz gefördert werden
  • Treuhandkonstruktionen
  • entgeltliche und sonstige Vermögensübertragungen (z.B. käuflicher Erwerb)
  • Maßnahmen von Unternehmen, die unter einen beihilferechtlichen Förderausschluss fallen
  • Maßnahmen von Unternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten

Wie erfolgt die Antragstellung?

Sie können den Antrag auf den vorgesehenen Formularen bei einem Kreditinstitut Ihrer Wahl (Hausbank) stellen. Ihre Hausbank leitet die Unterlagen an die KfW Bankengruppe weiter.

Wichtig: Sie müssen den Antrag vor Beginn der Maßnahme stellen.

Weitere Informationen

Grundlage der Förderung:

  • Merkblatt der KfW Bankengruppe, Stand 07/2021
  • KfW-Information vom 17.08.2021

Formulare und Merkblätter

Formulare, Merkblätter und weitere Downloads auf den Internetseiten der KfW Bankengruppe
Tilgungsrechner der KfW Bankengruppe

Kontakt

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0211 91741-4800