Forstliche Maßnahmen im Privatwald

  • Zuschüsse, abhängig von Art und Umfang der Maßnahme
  • Für natürliche Personen, Unternehmen, forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse, Genossenschaften, Eigentümergemeinschaften
  • Fördert Maßnahmen zur Sicherung der Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktion des Waldes, Natur- und Klimaschutz
  • Fördergeber: Land

Aktueller Hinweis

Das Starkregenereignis im Juli 2021 in weiten Teilen NRW's wird im Zusammenhang mit Förderanträgen als Fall der höheren Gewalt angesehen. Sofern Flächen, auf denen Maßnahmen gefördert wurden, vom Starkregenereignis betroffen und geschädigt sind, müssen Sie deshalb Ihr zuständiges Forstamt innerhalb von 15 Tagen informieren, sobald Sie davon Kenntnis erlangt haben. Beschädigungen oder Ausfälle führen dann im Regelfall nicht zu einer Rückforderung.

Wer wird gefördert?

  • natürliche Personen
  • juristische Personen des Privatrechts als Eigentümer land- und forstwirtschaftlicher Flächen
  • anerkannte forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse
  • Wald- und Waldwirtschaftsgenossenschaften
  • Genossenschaften und Eigentümergemeinschaften
  • anerkannte Religionsgemeinschaften
  • privatrechtliche Einrichtungen und deren Vereinigungen

Was wird gefördert?

Sie können einen Zuschuss erhalten aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) sowie des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) zur Sicherung der Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktion des Waldes, zur Umsetzung von fachlichen Zielen des Naturschutzes im Wald, zur Waldvermehrung sowie zur Erreichung der Klimaschutzziele.

Mit dem Zuschuss können Sie folgende Vorhaben finanzieren:

  • naturnahe Waldbewirtschaftung
  • Naturschutzmaßnahmen im Wald
  • Erstaufforstung und Einkommensverlustprämie
  • forstwirtschaftlicher Wegebau
  • forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse

Welche Voraussetzungen gelten?

Sie müssen insbesondere folgende Voraussetzungen beachten:

  • Sie führen die Maßnahmen auf Flächen in Nordrhein-Westfalen durch.
  • Weitere Voraussetzungen sind abhängig von der Art der Maßnahme.

Wie wird gefördert?

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderhöhe: abhängig von Art und Umfang der Maßnahme

Welche Vorhaben werden nicht gefördert?

  • Bund, Länder und juristische Personen, deren Kapitalvermögen sich zu mindestens 25% im Bundes- oder Landesbesitz befindet
  • Unternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten

Wie erfolgt die Antragstellung?

Sie stellen den Antrag bei dem örtlich zuständigen Regionalforstamt des Landesbetriebs Wald und Holz Nordrhein-Westfalen.

Wichtig:

  • Sie müssen den Antrag vor Beginn der Maßnahmen stellen.
  • Bei einem Antrag zur Förderung von Erstaufforstung und für die Einkommensverlustprämie müssen Sie zusätzlich bis zum 15.05. des Antragsjahres einen Sammelantrag einreichen. Diesen stellen Sie über den Geschäftsführer der örtlich zuständigen Kreisstelle beim Direktor der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen als Landesbeauftragter.

Weitere Informationen

Grundlage der Förderung:

Geltungsdauer: 30.06.2023

Weitere Informationen zum Programm

Die Förderung forstlicher Maßnahmen im Körperschaftswald ist in einer eigenen Richtlinie geregelt.

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