ERP-Regionalförderprogramm

  • Darlehen bis 100% des förderfähigen Investitionsbedarfs bis max. 3 Mio. € pro Vorhaben
  • Für Unternehmen, Einzelunternehmen und Angehörige der freien Berufe, die seit mind. 5 Jahren am Markt aktiv sind
  • Zur mittel- und langfristigen Finanzierung von Investitionen in den bundesweiten Regionalfördergebieten
  • Fördergeber: KfW

Aktueller Hinweis

Die KfW gewährt Hochwassergeschädigten eine kurzfristige Liquiditätshilfe. Sie bietet die Stundung von Zins- und Tilgungsleistungen sowie Laufzeitverlängerungen für bankdurchgeleitete Förderkredite im inländischen Fördergeschäft an. Anträge zur Stundung (bis zu 12 Monaten) sowie zur Verlängerung von Laufzeiten können Sie bis zum 31.12.2022 stellen.

Wer wird gefördert?

  • Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die sich mehrheitlich in Privatbesitz befinden und
  • Einzelunternehmer oder Angehörige der freien Berufe,

die seit mind. 5 Jahren am Markt aktiv sind

  • natürliche Personen und antragsberechtigte Unternehmen, Einzelunternehmer und Angehörige freier Berufe unabhängig vom Zeitpunkt der Aufnahme der Geschäftstätigkeit, die Gewerbeimmobilien und/oder gewerblich/freiberuflich genutzte Mobilien vermieten oder verpachten, sofern die Gewinnerzielungsabsicht im Vordergrund steht

Was wird gefördert?

Sie können ein Darlehen zur mittel- und langfristigen Finanzierung von Investitionen in den bundesweiten Regionalfördergebieten erhalten. Dazu zählen uch strukturschwache Regionen in Nordrhein-Westfalen.

Mitfinanziert werden u.a.:

  • Erwerb von Grundstücken und Gebäuden
  • gewerbliche Baukosten
  • gewerbliche Investitionen zur Barrierereduzierung
  • Kauf von Maschinen, Anlagen, Fahrzeugen, Einrichtungen
  • Betriebs- und Geschäftsausstattung
  • immaterielle Investitionen in Verbindung mit Technologietransfer
  • Erwerb von Vermögenswerten aus anderen Unternehmen einschließlich Übernahmen und tätiger Beteiligungen
  • Warenlager
  • Betriebsmittel einschl. Beratungsleistungen und Messeteilnahmen

Welche Voraussetzungen gelten?

Sie müssen insbesondere folgende Voraussetzungen beachten:

Wie wird gefördert?

  • Förderart: Darlehen
  • Finanzierungsanteil: bis zu 100% der förderfähigen Investitionskosten
  • Höchstbetrag: 3 Mio. € pro Vorhaben
  • Laufzeiten: 2 bis 20 Jahre bei höchstens 3 Tilgungsfreijahren
  • Zinssatz:
    • bis zu 10 Jahre fest für die gesamte Laufzeit
    • siehe aktuelle Konditionen, kleine Unternehmen im Sinne der KMU-Definition der EU erhalten einen zusätzlich vergünstigten Zinssatz
  • Tilgung:
    • nach Ablauf der tilgungsfreien Anlaufjahre in vierteljährlichen Raten
    • für außerplanmäßige Tilgungen: Vorfälligkeitsentschädigung
  • Bereitstellungsprovision:
    • 12 Monate nach Zusage, Verlängerung möglich
    • 0,15% pro Monat, ab dem 7. Monat nach Zusage
  • Sicherheiten: banküblich

So können Sie die Förderung kombinieren

Sie können das Darlehen mit anderen Fördermitteln kombinieren. Die bestehenden Beihilfevorschriften und -höchstbeträge sind einzuhalten.

Wichtig: Für Anlagen zur Stromerzeugung können Sie nicht gleichzeitig eine KfW-Förderung und eine Förderung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz oder dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz für dieselben Kosten in Anspruch nehmen.

Welche Vorhaben werden nicht gefördert?

  • Baumaßnahmen für Betreutes Wohnen (Wohngebäude)
  • bei der Förderung von Vermietung und Verpachtung: die wohnwirtschaftliche, gemeinnützige und die kommunale Nutzung
  • Treuhandkonstruktionen und stille Beteiligungen ohne Zusammenhang zu tätigen Beteiligungen
  • Vermögensübertragungen
  • Unternehmen, die unter einen beihilferechtlichen Förderausschluss fallen
  • Sanierungen und Unternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten
  • Umschuldungen und Nachfinanzierungen bereits abgeschlossener Vorhaben

Wie erfolgt die Antragstellung?

Sie stellen Ihren Antrag auf den vorgesehenen Formularen bei einem Kreditinstitut Ihrer Wahl (Hausbank).

Wichtig: Der Antrag muss vor Beginn des Vorhabens gestellt werden.

Weitere Informationen

Grundlagen der Förderung:

  • Richtlinie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) vom 01.01.2020
  • Merkblatt der KfW Bankengruppe, Stand 01.07.2021
  • KfW-Information vom 17.08.2021

Die Förderung wird als De-minimis-Beihilfe oder als Beihilfe unter der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung (AGVO) gewährt.

Formulare und Merkblätter

Formulare, Merkblätter und weitere Downloads auf den Internetseiten der KfW Bankengruppe
Elektronische Formularsammlung der KfW Bankengruppe
Tilgungsrechner der KfW Bankengruppe

Kontakt

Produktsuche
0211 91741-4800