progres.nrw - Programmbereich Emissionsarme Mobilität

Fördernehmer:
Gewerbliche Unternehmen; Freie Berufe; Privatpersonen; Kommunen & Kommunalverbände; Öffentliche Einrichtungen & Unternehmen; Gemeinnützige Einrichtungen & Unternehmen; Verbände & Vereine
Förderthemen:
Energieeffizienz; Erneuerbare Energien; Umweltschutz; Infrastruktur; Kommunen
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Land NRW
Ansprechpartner:
Bezirksregierung Arnsberg
  • Übersicht

In aller Kürze

Das Land Nordrhein-Westfalen hat die förderpolitischen Aktivitäten zur Energiepolitik in dem Programm progres.nrw gebündelt.

Mit dem Förderbaustein „Emissionsarme Mobilität“ wird der Ausbau von Elektromobilität gefördert.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind grundsätzlich

  • natürliche Personen
  • juristische Personen
    • des öffentlichen Rechtes (z.B. Kommunen, kommunale Gebietskörperschaften, kommunale Zweckverbände, Kirchen),
    • des Privatrechtes (z.B. Unternehmen, Vereine und Parteien) sowie
  • Personengesellschaften.

Je nach Vorhaben können Beschränkungen bestehen.

Verwendungszweck

Unterstützt wird der Ausbau der Elektromobilität.

Gefördert werden

  • Umsetzungsberatung und -konzepte im Bereich Elektromobilität,
  • Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge,
  • reine Batterieelektrofahrzeuge und Brennstoffzellenfahrzeuge,
  • elektrische Lastenfahrräder sowie
  • Konzepte, Studien und Analysen, an denen ein besonderes Landesinteresse besteht.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderhöhe: abhängig von Art und Umfang des Vorhabens sowie der Art des Antragstellers, max. 500.000 € pro Antragsberechtigten
  • Bagatellgrenze: 350 €
  • Die Förderung von Unternehmen erfolgt als De-minimis-Beihilfe oder nach den Regeln der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung (AGVO).

Kumulation

Die Kumulation mit Zuwendungen aus anderen Programmen des Landes Nordrhein-Westfalen ist nicht gestattet.

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Das Vorhaben muss in Nordrhein-Westfalen umgesetzt werden.
  • Mit dem Vorhaben darf vor Erteilung eines Zuwendungsbescheides noch nicht begonnen worden sein.
  • Es darf sich weder um einen Eigenbau, einen Prototypen mit weniger als 4 Exemplaren, eine Reparatur oder eine Ersatzteilbeschaffung noch um ein gesetzlich vorgeschriebenes oder behördlich angeordnetes Vorhaben handeln.
  • Je nach Vorhaben sind weitere Voraussetzungen zu erfüllen.

Antragsverfahren

Anträge sind vor Beginn der zu fördernden Maßnahme unter Verwendung der Antragsformulare zu stellen. Anträge von Privatpersonen für Ladeinfrastruktur können seit dem 01.12.2020 nicht mehr angenommen werden.

Antragstelle ist die Bezirksregierung Arnsberg.

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis mindestens bis zum 30.06.2024.

Quelle

Runderlass des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIDE) vom 15.06.2020, Ministerialblatt für das Land Nordrhein-Westfalen Nr. 16 vom 03.07.2020, S. 363, geändert durch Runderlass des MWIDE vom 25.02.2021, Ministerialblatt für das Land Nordrhein-Westfalen Nr. 8 vom 19.03.2021, S. 92; Informationen des MWIDE, Stand 06/2020; Informationen der Bezirksregierung Arnsberg, Stand 03/2021

Weiterführende Informationen

Seit dem 20.03.2021 wird nur noch intelligente und steuerbare Ladeinfrastruktur gefördert, das heißt die zu fördernde Wallbox oder Ladesäule muss über eine bidirektionale Datenübertragungsschnittstelle und ein zur Ansteuerung erforderliches Kommunikationsprotokoll verfügen, um sie in das Energieversorgungssystem einbinden zu können. Die Förderhöhe beträgt 50% der zuwendungsfähigen Ausgaben, maximal 2.000 € pro Ladepunkt (Wallbox/Ladesäule).

Laut Informationen der Bezirksregierung Arnsberg sind in diesem Jahr bereits mehr als 36.000 Förderanträge für Ladesäulen und Wallboxen eingegangen. Das Förderbudget für die Zielgruppe der privaten Antragsteller (natürliche Personen) ist für diesen Fördergegenstand damit ausgeschöpft. Die Landesförderung wird durch das von der Bundesregierung im November gestartete Förderprogramm Ladestationen für Elektroautos – Wohngebäude abgelöst.

Eine Förderung für die Eigenerzeugung von Ladestrom über das Landesförderprogramm progres.nrw ist als Kombination aus steuerbarer Ladeinfrastruktur mit einer neuen Photovoltaikanlage und einem neuen Batteriespeicher für das Jahr 2021 vorgesehen.

Zur Belebung der Konjunktur wurden die Förderquoten und Förderhöchstsätze ab dem 15.06.2020 für Ladeinfrastruktur und e-Lastenräder zeitlich befristet erhöht. Zusätzlich zur Förderung kann ein Bonus von 500 € pro Ladepunkt gewährt werden, wenn die Erneuerbare-Energie-Anlage neu errichtet wird. Für Ladeinfrastruktur, die zumindest teilweise über einen stationären Batteriespeicher mit regenerativen Strom versorgt wird, wird ein weiterer Bonus in Höhe von 200 € pro Kilowattstunde Speicherkapazität gewährt.

Weiterführende Informationen auf den Internetseiten der Bezirksregierung Arnsberg:

Kontakt

Bezirksregierung Arnsberg

44025 10 25 45

 Dortmund

Telefon:0 211 837-1928

E-Mail: progres.emob@bra.nrw.de

Internet: https://www.bezreg-arnsberg.nrw.de

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Förderrichtlinie Elektromobilität Projektträger Jülich (PtJ); Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie

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