Nachrüstung von mit Selbstzündungsmotor angetriebenen gewerblichen schweren Handwerker- und Lieferfahrzeugen mit Stickoxidminderungssystemen

Fördernehmer:
Gewerbliche Unternehmen
Förderthemen:
Umweltschutz
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Bund (KfW, LR …)
Ansprechpartner:
Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen (BAV)
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind

  • Halter von gewerblich genutzten Fahrzeugen, die ihren Firmensitz in einer der besonders belasteten Städte oder in einem der angrenzenden Landkreise haben, sowie 
  • gewerbliche Fahrzeughalter, deren Firma nennenswerte Aufträge in der Stadt hat.

Verwendungszweck

Unterstützt wird die Nachrüstung von gewerblichen schweren Handwerker- und Lieferfahrzeugen der Schadstoffklassen Euro I, II, III, IV, V und EEV, die überwiegend in Kommunen eingesetzt werden, die von Stickstoffdioxid-Grenzwertüberschreitungen betroffen sind, mit Stickoxidminderungssystemen.

Gefördert werden System- und externe Einbaukosten der Nachrüstung von genehmigten Abgasnachbehandlungssystemen zur Reduzierung der Stickoxidemissionen.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderumfang:
    • bei großen Unternehmen gemäß KMU-Definition der EU 40%,
    • bei mittleren Unternehmen 50% und
    • bei kleinen Unternehmen 60% der Umrüstungskosten
  • Förderhöhe:
    • max. 5.000 € pro Fahrzeug bei einer Antragstellung bis zum 31.05.2019
    • max. 4.000 € bei einer Antragstellung ab dem 01.06.2019

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Es muss sich um gewerblich genutzte schwere Handwerker- und Lieferfahrzeuge der Fahrzeugklassen N1 und N2 (für die Güterbeförderung ausgelegte und gebaute Kraftfahrzeuge) mit einer zulässigen Gesamtmasse von max. 7,5 Tonnen handeln.
  • Die technischen Anforderungen an NOx-Minderungssysteme mit erhöhter Minderungsleistung für die Nachrüstung sind einzuhalten.
  • Von der Förderung ausgeschlossen sind Antragsteller, über deren Vermögen ein Insolvenzverfahren beantragt oder eröffnet worden ist.

Antragsverfahren

Anträge sind vor Beginn der zu fördernden Maßnahme unter Verwendung der Antragsformulare zu stellen.

Antragstelle ist die Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen (BAV).

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 31.12.2020.

Quelle

Richtlinie des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) vom 28.11.2018, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 19.12.2018, B5

Weiterführende Informationen

Weiterführende Informationen auf den Internetseiten der BAV:

Kontakt

Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen (BAV)

Referat II.2

Schloßplatz 9

26603 Aurich

Telefon:0 4941 602-625

E-Mail: Diesel-HWNR@bav.bund.de

Internet: https://www.bav.bund.de

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