Gewinnung und Entwicklung von professoralem Personal an Fachhochschulen (FH-Personal)

Fördernehmer:
Gewerbliche Unternehmen; Gemeinnützige Einrichtungen & Unternehmen; Verbände & Vereine; Forschungs- & Bildungseinrichtungen
Förderthemen:
Bildung; Personalentwicklung/Qualifizierung
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Bund (KfW, LR …)
Ansprechpartner:
Projektträger Jülich (PtJ)
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind

  • staatliche und staatlich anerkannte Fachhochschulen sowie
  • Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft,
  • Universitäten,
  • gleichgestellte Hochschulen,
  • andere Bildungs- und Forschungseinrichtungen und
  • gemeinnützige Organisationen und Vereine, jeweils im Rahmen einer Kooperation mit einer Fachhochschule.

Verwendungszweck

Gefördert wird die Entwicklung von Konzepten zur Gewinnung und Entwicklung von professoralem Personal an Fachhochschulen.

Unterstützt werden auch innovative Modelle und Instrumente, die der Situation und dem Profil der jeweiligen Hochschule gerecht werden, beispielsweise

  • Schwerpunktprofessuren,
  • kooperative Promotionen,
  • Promotionskollegs,
  • Kooperationsplattformen,
  • Tandem-Programme,
  • Vernetzungsstrukturen,
  • werbende und imagebildende Maßnahmen oder
  • Maßnahmen zur Professionalisierung von Rekrutierungsprozessen und Berufungsverfahren.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderhöhe:
    • bis zu 50% der förderfähigen Kosten für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und für Vorhaben von Forschungseinrichtungen, die in den Bereich der wirtschaftlichen Tätigkeiten fallen
    • bis zu 100% der förderfähigen Ausgaben für Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen und vergleichbare Institutionen, die nicht in den Bereich der wirtschaftlichen Tätigkeiten fallen
  • Förderdauer: bis zu 6 Jahre

Kumulation

Die Kumulation von Mitteln aus dieser Förderinitiative mit Fördermitteln anderer Bundes- und Landesprogramme ist ausgeschlossen.

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Die zu fördernden Konzepte sind auf Grundlage von Analysen der jeweiligen Stärken und Schwächen vor dem Hintergrund des fachlichen Umfelds und des regionalen Kontextes zu erstellen.
  • Es sind Elemente der Nachwuchsbegleitung, -qualifizierung bzw. -bindung sowie geschlechterspezifische Aspekte zu berücksichtigen.
  • Hochschulen müssen im Rahmen einer kooperativen Maßnahme mindestens 70% der Zuwendung erhalten.
  • Die Mittel müssen zur Durchführung der geplanten Vorhaben angemessen sein.
  • Forschungseinrichtungen, die von Bund oder Ländern grundfinanziert werden, können neben ihrer institutionellen Förderung nur unter bestimmten Voraussetzungen eine zusätzliche Förderung erhalten.
  • Die Partner eines Verbundprojekts regeln ihre Zusammenarbeit in einer schriftlichen Kooperationsvereinbarung.

Antragsverfahren

Das Antragsverfahren ist einstufig. Anträge für die erste Bewilligungsrunde können bis spätestens 31.07.2020 eingereicht werden. Eine zweite Bewilligungsrunde ist vorgesehen. Der Termin wird noch bekannt gegeben. 

Antragstelle ist der Projektträger Jülich, Geschäftsbereich TRI.

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 30.06.2021.

Quelle

Richtlinie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) vom 11.02.2020, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 19.02.2020, B5; geändert durch Bekanntmachung vom 03.04.2020, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 20.04.2020, B3

Kontakt

Projektträger Jülich (PtJ)

Geschäftsbereich Technologische und regionale Innovationen

52425 Jülich

Telefon:0 2461 61-5312

Fax:0 2461 61-8047

E-Mail: ptj-fhpersonal@fz-juelich.de

Internet: https://www.ptj.de

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