Betriebliche Beratung zur Erhöhung der grenzüberschreitenden Mobilität von Auszubildenden und jungen Beschäftigten ("Berufsbildung ohne Grenzen")

Fördernehmer:
Verbände & Vereine; Gewerbliche Unternehmen; Öffentliche Einrichtungen & Unternehmen
Förderthemen:
Bildung
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Bund (KfW, LR …)
Ansprechpartner:
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die ausgewiesene Expertise in der wirtschaftsnahen Beratung und Unterstützung von KMU, Auszubildenden und jungen Fachkräften beim Erwerb von Auslandserfahrung in der dualen Berufsausbildung belegen können.

Verwendungszweck

Unterstützt wird die betriebliche Beratung zur Erhöhung der grenzüberschreitenden Mobilität von Mitarbeitenden sowie Auszubildenden und jungen Fachkräften in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU).

Gefördert werden

  • Ansprache, Information und individuelle Beratung von Unternehmen, Auszubildenden, jungen Fachkräften und Berufsbildungspersonal in Deutschland zu Auslandspraktika bzw. zur Aufnahme Auszubildender und junger Fachkräfte aus dem Ausland für ein Praktikum,
  • Beratung und Unterstützung bei der Organisation und Nachbereitung von Einzel- oder Gruppenentsendungen sowie von Reisen von Berufsbildungspersonal bzw. Unternehmen und Berufsbildungspersonal hinsichtlich der Aufnahme ausländischer Auszubildender und junger Fachkräfte,
  • begleitende Maßnahmen zum Aufbau nationaler und internationaler Kooperationen zur Durchführung und Verstetigung von Mobilitätsprojekten für Auszubildende und junge Fachkräfte sowie
  • Beratung zur zentralen Koordinierung und Steuerung des bundesweiten Netzwerkes der Mobilitätsberatung.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderumfang: max. 70% der zuschussfähigen Gesamtkosten
  • Förderdauer: max. 48 Monate

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere die folgenden Voraussetzungen:

  • Dem Projekt muss ein Handlungskonzept zugrunde liegen.
  • Es ist darzulegen, welche Aktivitäten zur Erhöhung der grenzüberschreitenden Mobilität in der beruflichen Bildung bisher durchgeführt wurden und werden, welche Ressourcen dafür eingesetzt werden und welcher Mehrwert durch das beantragte Vorhaben angestrebt wird.
  • Kooperationsvereinbarungen mit vergleichbaren ausländischen Partnern sind anzugeben.
  • Die Gesamtfinanzierung des Vorhabens muss gesichert sein.
  • Von der Förderung ausgeschlossen sind Berater, die neben der geförderten Tätigkeit JOBSTARTER-, STARegio-Projekte oder andere Bundes- oder Landesprogramme mit vergleichbarem Ziel durchführen oder in Bereichen tätig sind, aus denen sich Interessenkonflikte zur geförderten Beratung ergeben.

Antragsverfahren

Anträge können bis zum 31.10.2022 vor Beginn des Vorhabens schriftlich auf dem Postweg gestellt werden.

Antragstelle ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2023.

Quelle

Richtlinie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) vom 20.11.2019, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 29.11.2019, B1

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen auf den Internetseiten des BAFA:

Kontakt

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)

Frankfurter Straße 29-35

65760 Eschborn

Telefon:0 6196 908-2083

Fax:0 6196 908-11-2083

Internet: https://www.bafa.de

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