Berufsorientierung für Flüchtlinge (BOF)

Fördernehmer:
Öffentliche Einrichtungen & Unternehmen; Gemeinnützige Einrichtungen & Unternehmen; Verbände & Vereine
Förderthemen:
Bildung
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Bund (KfW, LR …)
Ansprechpartner:
Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind

  • juristische Personen des öffentlichen Rechts,
  • gemeinnützige juristische Personen des privaten Rechts,

die Träger von überbetrieblichen Berufsbildungsstätten oder vergleichbaren Berufsbildungsstätten sind.

Verwendungszweck

Gefördert werden Maßnahmen der Berufsorientierung und -vorbereitung für Geflüchtete und Zugewanderte mit besonderem Förder- und Sprachunterstützungsbedarf.

Unterstützt werden folgende Elemente:

  • Gewinnung von Teilnehmenden und Betrieben,
  • Eignungseinschätzung und Dokumentation der Leistungszuwächse während der Berufsorientierung für Flüchtlinge (BOF)-Kurse,
  • Werkstatttage in einer überbetrieblichen Berufsbildungsstätte (ÜBS), einer damit vergleichbaren Berufsbildungsstätte oder in Werkstätten und Praxisräumen von Kooperationspartnern,
  • integrierte Vermittlung berufsbezogener Sprach- und Fachkenntnisse,
  • Betriebsphase,
  • Begleitung der Teilnehmenden während der BOF-Kurse und
  • Projektleitung und Vernetzung mit regionalen Partnern.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderhöhe: 350 € je Teilnehmerin bzw. Teilnehmer pro Woche in Vollzeit bzw. 220 € in Teilzeit, ggf. zuzüglich 23 € für Fahrtkosten und bis zu 32,50 € für Kinderbetreuung pro Woche
  • Förderdauer: mind. 13 und max. 26 Wochen je Maßnahme

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Zielgruppe sind Asylberechtigte, anerkannte Flüchtlinge oder Asylbewerber bzw. Geduldete mit Arbeitsmarktzugang und Zugewanderte, die einen konkreten, individuellen, migrationsbedingten Förder- und Sprachunterstützungsbedarf haben, um eine Ausbildung zu durchlaufen, sowie deren Angehörige, die im Rahmen des Familiennachzugs nach Deutschland gekommen sind und eine Aufenthaltserlaubnis besitzen.
  • Die Flüchtlinge sollen insbesondere
    • die Vollzeitschulpflicht des zuständigen Bundeslandes erfüllt haben,
    • über keine in Deutschland anerkannte berufliche Erstausbildung verfügen,
    • in der Regel einen Integrationskurs absolviert oder entsprechende schulische Maßnahmen bzw. vergleichbare Vorbereitungsmaßnahmen abgeschlossen haben,
    • ausreichende Sprachkenntnisse (mindestens Niveau B1) nachweisen,
    • über Kenntnisse des deutschen Ausbildungs- und Beschäftigungssystems verfügen und
    • eine Vorstellung davon haben, in welchen Berufsfeldern sie eine Berufsorientierung durchlaufen wollen.
  • Der Träger muss in der Lage sein, alle Anforderungen an die jeweilige Maßnahme zu erfüllen.
  • Die Gruppenstärke der Maßnahme darf 12 Teilnehmende nicht überschreiten.
  • Die Berufsorientierungsmaßnahmen müssen spätestens am 31.12.2019 enden.

Antragsverfahren

Förderanträge können laufend bis spätestens 2 Monate vor Beginn der geplanten Maßnahme gestellt werden.

Für die Antragstellung ist das elektronische Antragssystem „easy-Online“ zu nutzen.

Antragstelle ist das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 30.06.2020.

Quelle

Richtlinien des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) vom 29.03.2019, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 05.04.2019, B5

Weiterführende Informationen

Weiterführende Informationen auf den Internetseiten des BMBF:

 

Kontakt

Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

Robert-Schuman-Platz 3

53175 Bonn

Telefon:0 228 107-1031

Fax:0 228 107-2918

E-Mail: berufsorientierung@bibb.de

Internet: https://www.bibb.de

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