In der Regel bieten neue oder modernisierte Quartiere die Möglichkeit, nicht mehr zeitgemäße Wohnstrukturen aufzubrechen sowie Generationen und kulturelle Gruppen zusammenzuführen. Eine ins Quartier integrierte Kita und eine Pflegeeinrichtung für Senioren sind gute Beispiele hierfür. Spezielle Treffpunkte innerhalb der Wohnanlage fördern den Zusammenhalt unter den Bewohnern. Durch die Identifikation mit dem Quartier und den Nachbarn wird auf das Umfeld und aufeinander besser geachtet. Soziale Kontakte – auch und besonders generationenübergreifend – werden mit großer Selbstverständlichkeit gepflegt. Ein positiver Effekt, von dem auch die Kommune insgesamt profitieren kann.
Auch in Sachen Infrastruktur wirkt sich ein modernes und gut durchdachtes Wohnquartier positiv aus. Leitungen werden auf den neuesten Stand gebracht und das Quartier besser verkehrlich erschlosssen. Dadurch steigt der Wert der Umgebung, was wiederum eine Ansiedlung von Geschäften und Gastronomie nach sich ziehen kann. Zudem erhöhen Modernisierung oder Neubau eines Wohnquartiers die Nachhaltigkeit. Die Bausubstanz erfüllt in der Regel alle Anforderungen an die Energieeffizienz; Heizungen und Stromversorgung können auf klimafreundliche Ressourcen zurückgreifen.
Geradezu prädistiniert für solche Projekte sind kommunale Wohnungsunternehmen, die oftmals eine Vorreiterrolle einnehmen, Wohnungsgenossenschaften sowie private Wohnungsunternehmen. Darüber hinaus lassen sich auch private Immobilienbesitzer mit einbeziehen, die selbst ein Interesse an einen „guten“ und wertsteigernden Umfeld haben. Nicht zuletzt stehen gewerbliche Wohnungsunternehmen bereit, die ihre Chancen nutzen, mit oder ohne öffentliche Fördermitteln rentable Investments im Zuge der Stadtentwicklung zu tätigen.












