Förderung des ökologischen Landbaus

Fördernehmer:
Land-/Forst-/Fischereiwirtschaft
Förderthemen:
Umweltschutz
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Land NRW
Ansprechpartner:
Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind Betriebsinhaberinnen und Betriebsinhaber landwirtschaftlicher Betriebe.

Verwendungszweck

Gefördert werden die Einführung und die Beibehaltung ökologischer landwirtschaftlicher Bewirtschaftungsverfahren und -methoden (ökologischer Landbau).

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderhöhe: abhängig von Art und Umfang der Maßnahme
  • Bagatellgrenze: 900 € pro Jahr

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Den zuständigen Prüfungsorganen muss jederzeit die Möglichkeit zur Kontrolle gegeben werden.
  • Die betroffenen Flächen müssen landwirtschaftliche Produktionsflächen sein und in Nordrhein-Westfalen liegen.
  • Im gesamten Betrieb muss für mindestens 5 Jahre ökologischer Landbau betrieben werden (ausgenommen sind Bienenhaltung und Aquakultur).
  • Im Fall der Beantragung von Prämien für Dauergrünland muss im jeweiligen Verpflichtungsjahr ein durchschnittlicher Viehbesatz von mindestens 0,3 raufutterfressenden Großvieheinheiten (RGV) je Hektar Dauergrünland eingehalten werden.
  • Auf die Umwandlung von Dauergrünland in Ackerland und auf eine wendende oder lockernde Bodenbearbeitung zur Vorbereitung einer Neueinsaat (Pflegeumbruch) ist zu verzichten. Ausnahmen sind möglich.
  • Die einschlägigen Mindestanforderungen für die Anwendung von Düngemitteln und Pflanzenschutzmitteln sind einzuhalten.
  • Abweichungen vom Antrag, insbesondere jede Nutzungsänderung, jede Änderung in der Größe der bewirtschafteten Flächen und jeden Wechsel des Nutzungsberechtigten sowie alle Tatsachen, die der Bewilligung, Gewährung, Weitergewährung, Inanspruchnahme oder dem Belassen der Zuwendung entgegenstehen oder für die Rückforderung der Zuwendung erheblich sind, sind unverzüglich schriftlich mitzuteilen.

Nicht förderfähig sind

  • Landschaftselemente,
  • Flächen, für die eine Rechtsverpflichtung zur Umsetzung von Ausgleichs- oder Ersatzmaßnahmen besteht, sowie
  • Flächen im Eigentum der öffentlichen Hand, bei denen bereits vertraglich vergleichbare Bewirtschaftungsauflagen vereinbart worden sind, und
  • Flächen im Eigentum der öffentlichen Hand, die zu Umwelt- oder Naturschutzzwecken erworben worden sind.

Antragsverfahren

Anträge sind bis zum 30.06. vor Beginn des Verpflichtungszeitraums auf den vorgesehenen Formularen zu stellen.

Anträge sind über die zuständige Kreisstelle der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen zu stellen.

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 31.12.2020.

Quelle

Runderlass vom 05.11.2015, Ministerialblatt für das Land Nordrhein-Westfalen Nr. 36 vom 17.12.2015, S. 801; geändert durch Runderlass des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen vom 23.10.2018, Ministerialblatt für das Land Nordrhein-Westfalen Nr. 28 vom 13.11.2018, S. 612

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen auf den Internetseiten des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen:

Kontakt

Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen

Nevinghoff 40

48147 Münster

Telefon:0 251 2376-0

Fax:0 251 2376-521

E-Mail: info@lwk.nrw.de

Internet: https://www.landwirtschaftskammer.de

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