Knapper werdende Ressourcen, die Herausforderungen des Klimawandels und ein steigendes gesellschaftliches Bewusstsein für ökologische und soziale Zusammenhänge erfordern zukunftsweisende Strategien auf Seiten der Unternehmen. Eine besondere Rolle kommt dabei dem Konzept der Nachhaltigkeit in der Unternehmensführung zu. Basierend auf den 2016 von den Vereinten Nationen definierten Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals) ergreifen nicht nur Regierungen und Verbraucher, sondern auch immer mehr Unternehmen die Chance, mit der Integration einer sozial und ökologisch nachhaltigen Produktionsweise ihren Beitrag für die Zukunftssicherung unseres Planeten zu leisten.
Auch Investoren schauen sich die Wertschöpfungszyklen verstärkt unter dem Aspekt der ressourcenschonenden und sozialverträglichen Gestaltung an und bevorzugen bei der Investition ihrer Mittel immer häufiger Unternehmen, die diese Kriterien erfüllen. Schon 2016, so eine Studie der Boston Consulting Group, machten Investments in nachhaltige Assets gut die Hälfte aller Vermögenswerte aus. Dieser Trend gilt sowohl für private als auch institutionelle Investoren.
Dies belegt, wie wichtig es für Unternehmen ist, nachhaltige Wachstumsinvestitionen zu tätigen. Mit einer Stärkung der Eigenmittel wird nachhaltiges Wachstum möglich. Zusätzliche Absatzmöglichkeiten schaffen wiederum die Basis für mehr Umsatz und Ertrag – ein wichtiger Beitrag zur weiteren Verbesserung der Bilanzstruktur. Somit entwickelt sich Nachhaltigkeit auf Basis eines gesunden Verhältnisses zwischen Eigen- und Fremdkapital mit der Zeit zu einem finanziellen Selbstläufer, der nicht nur die Umwelt schont, sondern vorausschauend investierende Unternehmen mit einer zusätzlichen Rendite belohnt. Diese wiederum verbessert die finanzielle Lage des Unternehmens und eröffnet weiteren Spielraum für zusätzliche Investitionen in Wachstum und Innovationen.










