Das groß angelegte Projekt, mit dem die Westfalenbäckerei im Jahr 2019 startete, nennt Martin Niehaves ein „integriertes Gesamtkonzept“. Es verbindet neue Fertigungsanlagen mit digitalen Prozessen. „Es war technisch und wirtschaftlich sinnvoll, die verschiedenen Module möglichst rasch zu realisieren und miteinander zu verzahnen, bevor wir lange bis zum nächsten Ausbauschritt warten“, erläutert Martin Niehaves. „Die öffentliche Förderung der NRW.BANK und der KfW haben es uns ermöglicht, gezielt ‚große Schritte‘ zu gehen.“
Zwischen 2019 und 2022 investierte die Westfalenbäckerei in die Digitalisierung der Verwaltungs- und Logistikabläufe sowie in eine neue Kälteanlage und die Automatisierung einer Reinigungsanlage. Die Ressourceneffizienz ist evident: Allein durch die Kälteanlage, in der Teig gekühlt wird, lassen sich rund 305 Tonnen CO2-Äquivalente pro Jahr einsparen. Neben dem Strom- sinkt auch der Wasserverbrauch. Für dieselbe Produktionsmenge werden zudem weniger Vorprodukte benötigt, bei zugleich weniger Ausschuss und Abfall.





