Wie sind Sie auf die Idee für Dr.Q gekommen?
Die Idee kam von Henrik, einem unserer drei Gründer. Er hat im Bereich der technischen Simulation promoviert und jahrelang mit klassischer Simulationssoftware gearbeitet, kennt die Probleme der Anwender also aus erster Hand: Klassische Simulationsprogramme sind häufig sehr komplex und auf Experten zugeschnitten. Die Folge ist, dass Anwender in der Industrie und Studierende immer wieder in dieselben Fehler laufen, und das erzeugt ein grundsätzliches Misstrauen in Simulationsergebnisse. Dazu kommt ein Stigma am Markt: Ergebnisse gelten nur dann als belastbar, wenn teure Spezialisten sie erstellen. Ein enorm wertvolles Werkzeug liegt damit hinter einer sehr hohen Hürde. Henrik wollte Simulation von Grund auf neu denken. Der Durchbruch generativer KI hat schließlich gezeigt, wie das funktionieren kann: Komplizierte Bedienoberflächen gehören der Vergangenheit an, man beschreibt, was man wissen will.



