Stand 19. Mai 2026
Zur Webseite: www.dellerplastics.de
Der Kunststoffteilehersteller Deller Plastics aus Breckerfeld nutzte das Darlehnsprogramm NRW.BANK.Invest Zukunft, um zeitnah noch effizienter und nachhaltiger zu produzieren. Die neuen Maschinen machen das Unternehmen fit für innovative Aufträge.


Das ging flott. Im Juli bestellt, drei Monate später schon geliefert. Seit Mitte Oktober tun die beiden neuen vollelektrischen Spritzgießmaschinen von Arburg aus dem Schwarzwald beim Kunststoffteilehersteller Deller Plastics in Breckerfeld ihren Dienst. Noch schneller, binnen zehn Tagen, so erinnert sich Prokurist Jann Braselmann, kam die Förderzusage für die rund 300.000-Euro-Investition aus dem Darlehensprogramm NRW.BANK.Invest Zukunft.
Zusammen mit Vater Uwe und Bruder Timm leitet der 41-Jährige in dritter Generation das Unternehmen mit 140 Mitarbeitenden und rund 50 Maschinen. Seit 1959 fertigen sie Bauteile aus thermoplastischen Kunststoffen vor allem für den Automobil- und Maschinenbau und die Haushaltsgeräteindustrie.


„Mit Blick auf Technologie und Werkstoffe tut sich in unserer Branche enorm viel. Wir ersetzen regelmäßig Maschinen, um Aufträge mit neuen Anforderungen an Material und Präzision übernehmen zu können,“ erklärt der Wirtschaftsingenieur die Investition. Eine der beiden neuen Maschinen ist bereits für eine umfangreiche Automatisierung vorbereitet. Sie habe man ohnehin anschaffen wollen. „Aber ohne die Förderzusage hätten wir vermutlich nochmal über die hydraulische Version nachgedacht,“ sagt Braselmann. Sie ist günstiger, aber energieintensiver.
Dank des vergünstigten Zinssatzes und eines Tilgungszuschusses in Höhe von zehn Prozent konnte sich Deller Plastics auch noch für die zweite Maschine – „als sinnvolle Ergänzung“ – entscheiden, ebenfalls in der elektrisch angetriebenen Variante. Die neuen Spritzgussmaschinen sparen nicht nur Strom und Abwärme, sie arbeiten leiser und geben weniger Hitze in die Halle ab. Eine spürbare Entlastung fürs Personal.


„Den Antragsprozess bei Invest Zukunft habe ich als sehr einfach und unbürokratisch erlebt,“ so Braselmann. „Es lief alles über unseren Berater bei der Sparkasse. Die benötigten Informationen hat uns der Maschinenhersteller geliefert. Wir selbst hatten damit wenig zu tun.“
Tatsächlich wurde beim NRW.BANK.Invest Zukunft die Bürokratie auf ein Minimum reduziert: Für den Antrag über die Hausbank reicht eine einfache Vorhabensbeschreibung des Unternehmens aus. „Das soll den Unternehmen – zusätzlich zu niedrigen Zinsen und hohen Tilgungsnachlässen – die Entscheidung für Investitionen in ihre Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftssicherung erleichtern“, erklärt Michael Monstadt, Abteilungsleiter Hausbank- und Fördernehmerberater der NRW.BANK. „Transformation ist gerade in all seinen Facetten ein wichtiges Thema in der Wirtschaft. Und Förderangebote wie NRW.BANK.Invest Zukunft unterstützen Unternehmen wie Deller Plastics, die sich nachhaltiger und digitaler aufstellen wollen, dabei, dass sich ihre Investitionen schneller wirtschaftlich rechnen.“
Jann Braselmann rechnet fest damit, dass sich die Investition in die neuen Maschinen für Deller Plastics zügig auszahlt. Sie ermöglicht es dem Unternehmen, den innovativen, aber herausfordernden Auftrag eines langjährigen Automobilkunden zu übernehmen. Der Roboterarm in einer der neuen Maschinen kann ein Blech so einlegen, dass es komplett mit Kunststoff umspritzt werden kann. „Das ist kein Allerweltsverfahren“, urteilt der Firmenchef. „Damit können wir uns aktuell einen gewissen Wettbewerbsvorsprung sichern. Bis zur nächsten Innovation.“
Stand 19. Mai 2026
Zur Webseite: www.dellerplastics.de