Ökologischer Landbau - Biowertschöpfungsketten

Fördernehmer:
Gewerbliche Unternehmen; Privatpersonen; Öffentliche Einrichtungen & Unternehmen; Gemeinnützige Einrichtungen & Unternehmen; Verbände & Vereine; Land-/Forst-/Fischereiwirtschaft
Förderthemen:
Beratung; Personalentwicklung/Qualifizierung; Informations- & Kommunikationsmaßnahmen; Marketing/Vermarktungsaktivitäten
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Bund (KfW, LR …)
Ansprechpartner:
Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Person sowie Personenvereinigungen, insbesondere

  • Unternehmen,
  • Verbände, Vereine oder
  • Stiftungen,

mit Niederlassung in Deutschland.

Verwendungszweck

Gefördert werden im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) der Aufbau und Ausbau von Wertschöpfungsketten für heimische Bioprodukte durch Maßnahmen zur Erhöhung der fachlichen Kompetenz, der Kooperationskompetenz, der personellen Kapazitäten sowie von Veranstaltungen zur Vernetzung von Marktakteuren. Unterstützt werden insbesondere

  • Schaffung einer neuen projektgebundenen Koordinationsstelle (Biowertschöpfungskettenmanager),
  • Weiterbildungen, Fortbildungen und Beratungen für Biowertschöpfungskettenmanager und die beteiligten
    Marktakteure,
  • der Vernetzung dienende Initialveranstaltungen.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderumfang: 80% der zuwendungsfähigen Ausgaben (50% bei Anschlussfinanzierung)
  • Förderhöhe:
    • Erstbewilligung:
      • Koordinationsstelle: max. 120.000 €
      • Fortbildung und Beratung: max. 25.000 €
      • Initialveranstaltungen: max. 25.000 € für eine Veranstaltung (max. 100.000 €, wenn mehre Veranstaltungen pro Jahr beantragt werden)
    • Anschlussprojekt:
      • Koordinationsstelle: max. 40.000 €
      • Fortbildung und Beratung: max. 12.000 €
  • Förderdauer: max. 3 Jahre (für Anschlussprojekt max. 2 weitere Jahre)
  • Bagatellgrenzen:
    • Koordinationsstelle: 30.000 €
    • Fortbildungen und Beratungen: 8.000 €
    • Initialveranstaltungen: 8.000 €

Kumulation

Eine Kumulierung mit Mitteln anderer öffentlicher Förderprogramme ist möglich, wenn hierbei die beihilferechtlichen Höchstgrenzen nicht überschritten werden.

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Der Tätigkeitsschwerpunkt des/der Antragstellenden muss auf ökologischer Landwirtschaft und/oder Verarbeitung von Biolebensmitteln liegen.
  • Der/die Antragstellende muss entsprechende Erfahrung bei der Durchführung vergleichbarer Maßnahmen nachweisen.
  • Die beantragten Maßnahmen müssen die Aktivitäten des BÖLN ergänzen.
  • Voraussetzung zur Förderung einer Koordinationsstelle sowie von Weiterbildungen, Fortbildungen und Beratungen ist, dass sich mind. 2 wirtschaftlich tätige Unternehmen der vorzugsweise regionalen Lebensmittelwirtschaft oder von Bioprodukten für die Projektdauer zusammenschließen und gemeinsam die Schaffung der Koordinationsstelle gewährleisten.
  • Die Art und Weise der Kooperation, das definierte Ziel der Kooperation sowie die Projektlaufzeit müssen vertraglich geregelt sein.
  • Die Koordinationsstelle muss bei dem/der Antragstellenden geschaffen werden.
  • Die Förderung von Initialveranstaltungen kann auch von einem einzelnen Marktakteur, beantragt werden, sofern Erfahrungen mit vergleichbaren Projekten vorgewiesen werden.
  • Ausgaben, die im besonderen Maße der Nachhaltigkeit dienen, können als zuwendungsfähig anrechnet werden. Darunter fallen Ausgaben für Weiter- und Fortbildungen, die folgende Nachhaltigkeitsaspekte zusätzlich zu „bio“ behandeln:
    • Cradle to cradle-Bewertung
    • Vermeidung von Lebensmittelabfällen
    • Vermeidung von Abfällen
    • Geringe Transportwege
    • CO2-Neutralität.

Antragsverfahren

Anträge konnten vor Beginn des Projekts unter Verwendung der vorgesehenen Formulare gestellt werden.

Antragstelle ist die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE).

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 31.12.2024.

Quelle

Richtlinie des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) vom 12.07.2019, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 06.08.2019, B1

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen auf den Internetseiten des BÖLN:

Kontakt

Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)

Förderantrag RIWert

Deichmanns Aue 29

53179 Bonn

Telefon:0 228 6845-3018

Fax:0 228 6845-2907

E-Mail: boeln@ble.de

Internet: https://www.bundesprogramm.de/

                https://www.ble.de

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