Bewältigung der Folgen extremer Wetterereignisse im Privat- und Körperschaftswald (FöRl Extremwetterfolgen)

Fördernehmer:
Gewerbliche Unternehmen; Privatpersonen; Land-/Forst-/Fischereiwirtschaft; Verbände & Vereine; Kommunen & Kommunalverbände
Förderthemen:
Umweltschutz
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Land NRW
Ansprechpartner:
Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind

  • natürliche Personen,
  • juristische Personen des Privat- und öffentlichen Rechts

als Eigentümer oder Besitzer forstwirtschaftlicher Flächen in Nordrhein-Westfalen sowie

  • forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse mit Sitz in Nordrhein-Westfalen.

Verwendungszweck

Es werden Zuwendungen für Waldschutzmaßnahmen und Maßnahmen zur Sicherung von Waldökosystemen, die durch die Folgen von Extremwetterereignissen erforderlich werden, gewährt.

Gefördert werden folgende Maßnahmen:

  • Räumung von Kalamitätsflächen nach Sturm,
  • insektizidfreie Waldschutzmaßnahmen zur Eindämmung und Bekämpfung von Schadinsekten sowie Maßnahmen zur Sicherung von Waldökosystemen,
  • Holzlagerplätze (Nass- und Trockenlager).

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderhöhe:
    • bis zu 15.000 € bezogen auf das jeweilige Antragsjahr
    • Der Betrag gilt bei forstwirtschaftlichen Zusammenschlüssen für jedes einzelne Mitglied.
    • Für den Bau von Nass- und Trockenlagern gilt keine Förderhöchstgrenze.
  • Bagatellgrenze: je Antrag
    • 1.000 € bei Maßnahmen im Privatwald, bei forstlichen Zusammenschlüssen und anerkannten Religionsgemeinschaften,
    • 12.500 € bei Maßnahmen im Kommunalwald.

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Die Maßnahme muss  in unmittelbarem Zusammenhang mit der Bewältigung von Schäden und Folgeschäden extremer Wetterereignisse stehen.
  • Der Antragsteller muss Eigentümer der begünstigten Flächen sein oder bei Pacht und Miete eine schriftliche Einverständniserklärung des Eigentümers vorlegen.
  • Für eine Förderung von Aufwendungen für Holzlagerplätze und die Überwachung, Vorbeugung und insektizidfreie Bekämpfung von Schadorganismen mit Lockstoffen und andere Maßnahmen des integrierten insektizidfreien Pflanzenschutzes ist die Einholung von drei Vergleichsangeboten nachzuweisen.
  • Von der Förderung ausgeschlossen sind Bund und Länder sowie juristische Personen, deren Kapitalvermögen sich zu mindestens 25% in den Händen dieser Körperschaften befindet.
  • Nicht ausgeschlossen sind Waldgenossenschaften nach dem Gemeinschaftswaldgesetz und andere Genossenschaften mit Staatswaldanteilen über 25%, sofern die Maßnahmen ohne Bundesbeteiligung finanziert werden.

Antragsverfahren

Anträge sind unter Verwendung der Antragsformulare zu stellen.

Antragstelle ist der Landesbetrieb Wald und Holz.

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 31.12.2023.

Quelle

Runderlass des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (MULNV) vom 23.05.2019, Ministerialblatt für das Land Nordrhein-Westfalen Nr. 10 vom 07.06.2019, S. 225; geändert durch Runderlass des MULNV vom 14.06.2019, Ministerialblatt für das Land Nordrhein-Westfalen Nr. 13 vom 11.07.2019, S. 255

Weiterführende Informationen

Weiterführende Informationen auf den Internetseiten des Landesbetriebs Wald und Holz:

Kontakt

Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen

Albrecht-Thaer-Straße 34

48147 Münster

Telefon:0 251 91797-0

Fax:0 251 91797-100

E-Mail: info@wald-und-holz.nrw.de

Internet: https://www.wald-und-holz.nrw.de

Ihre Anfrage

* Pflichtfelder Ihre E-Mail-Adresse und die E-Mail-Adresse des Empfängers/der Empfänger werden ausschließlich zu Übertragungszwecken verwendet und anschließend gelöscht.

Feedback

Ihre Bewertung der Seite

Haben Sie ein Anliegen und möchten lieber persönlich in Kontakt mit der NRW.BANK treten? Dann nutzen Sie bitte unsere Kontaktmöglichkeiten.