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Carolin Krüger-Willim

Für Fragen rund um das Thema Wohnungsmarktbericht steht Carolin Krüger-Willim gerne zur Verfügung.

Der Wohnungsmarktbericht analysiert Trends und Strukturen der nordrhein-westfälischen Wohnungsmärkte

Die Zahl bei den Baugenehmigungen ist weiterhin hoch: 2021 wurden diese für 60.900 neue Wohnungen erteilt. Auch für das erste Halbjahr 2022 verzeichnet IT.NRW noch eine hohe Zahl von Anträgen. Der Bauüberhang erreichte mit 130.000 genehmigten, aber noch nicht fertig gebauten Wohnungen Ende 2021 zudem ein Rekordhoch.

Günstige Mieten durch öffentliche Förderung
Trotz der hohen Bautätigkeit stiegen die Mieten in den Corona-Jahren 2020 und 2021 weiter an. Im ersten Halbjahr 2022 setzte sich diese Entwicklung fort. Weitgehend stabile Mieten werden in Teilen des Sauerlands und des Ruhrgebiets sowie in Teilen von Ostwestfalen-Lippe und im Märkischen Kreis verzeichnet. Demgegenüber steht ein hohes Mietpreisniveau in den Städten der Rheinschiene und dem engeren Umland, aber auch in den Städten Münster, Aachen oder im Essener Süden. Insgesamt legten die Mieten stärker zu als die Kaufkraft, zusätzlich erhöhten sich die Nebenkosten durch steigende Energiepreise. Bund und Länder unterstützen hier einkommensschwache Haushalte mit deutlich mehr Wohngeld. Der geförderte Wohnungsbau grenzt sich von dieser Entwicklung mit stabilen und deutlich unter dem Marktniveau liegenden Mieten positiv ab. Er übernimmt damit eine wichtige Funktion in der Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum.
Bis Anfang 2022 war zudem das Zinsniveau auf dem Kapitalmarkt ein Anreiz im Neubau. Seither sind die Zinsen jedoch deutlich gestiegen. Dadurch werden sowohl neu abgeschlossene als auch Anschlussfinanzierungen teurer. In diesem Umfeld gewinnt die öffentliche Wohnraumförderung durch den wachsenden Zinsvorteil weiter an Attraktivität.
 
Nachfrage nach Eigentumswohnungen steigt auch außerhalb der Großstädte
Die Corona-Pandemie verlieh in den beiden zurückliegenden Jahren der Nachfrage nach Wohneigentum eine zusätzliche Dynamik. Dabei spielte auch die Suche nach mehr Freiraum und Wohnfläche für das Homeoffice eine Rolle. Das schlug sich in den Preisen nieder, wobei für Eigentumswohnungen ein besonders starker Anstieg zu verzeichnen war, insbesondere in den Städten der Rheinschiene, Aachen, Münster, Bielefeld, Paderborn und Teilen des Umlands. Diese Entwicklung war teils auch in Mittelstädten in eher ländlichen Gebieten zu beobachten, zum Beispiel in den Kreisen Heinsberg oder Kleve sowie im Münster- und Siegerland. In diesen Regionen wirkt sich zusätzlich der demografische Wandel aus, der zu einer Diversifizierung des Wohnungsangebotes beiträgt.

Dokumente zum Download

  1. Wohnungsmarktbericht NRW 2022 (Barrierefreie Version)

    Infos zu Bevölkerung und Haushalten, Arbeitsmarkt und Einkommen, Gruppen mit besonderen Schwierigkeiten auf dem Wohnungsmarkt, Mieten, Kaufpreisen und Wohneigentum, Bodenmarkt, Baupreisen und Bautätigkeit sowie Corona und den Wohnungsmärkten.

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  2. Wohnungsmarktbericht NRW 2020 (Version zur Ansicht)

    Infos zu Bevölkerung und Haushalten, Arbeitsmarkt und Einkommen, Gruppen mit besonderen Schwierigkeiten auf dem Wohnungsmarkt, Mieten, Kaufpreisen und Wohneigentum, Bodenmarkt, Baupreisen und Bautätigkeit sowie Corona und den Wohnungsmärkten.

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  3. Wohnungsmarktbericht NRW 2020 (Version zum Ausdruck)

    Infos zu Bevölkerung und Haushalten, Arbeitsmarkt und Einkommen, Gruppen mit besonderen Schwierigkeiten auf dem Wohnungsmarkt, Mieten, Kaufpreisen und Wohneigentum, Bodenmarkt, Baupreisen und Bautätigkeit sowie Corona und den Wohnungsmärkten.

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  4. Wohnungsmarktbericht NRW 2018

    Bericht 2018 mit Infos zu den Themen Bevölkerung und Haushalte, Arbeitsmarkt und Einkommen, Situation von Transferleistungsempfängern, Flüchtlingen und Studierenden, Marktanspannung, Mieten und Kaufpreise, Bauland und Bautätigkeit, Neubau und Neubaubedarf

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  5. Kurzveröffentlichung zur Bevölkerungsvorausberechnung 2021-2050/70

    Analyse der Bevölkerungsvorausberechnung 2021-2050/70 des Statistischen Landesamtes NRW und Ableitung von Erkenntnissen für den Wohnungsmarkt

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  6. Studentisches Wohnen - Nachfrage und Angebot

    Analyse des Studentischen Wohnungsmarkts für den Hochschulstandort Nordrhein-Westfalen mit Blick auf wachsende Studierendenzahlen und daraus folgender erhöhter studentischer Wohnungsnachfrage am ohnehin angespannten Wohnungsmarkt.

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  7. Wohneigentum in Nordrhein-Westfalen

    Infos zu Trends, Rahmenbedingungen und Förderansätzen für Wohnungseigentum in NRW

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