Der verantwortungsvolle Umgang mit natürlichen Ressourcen, der Schutz des Klimas und der Umwelt sowie die konsequente Vermeidung von Umweltbelastungen gehören seit vielen Jahren zum Selbstverständnis der NRW.BANK. In ihrem Bestreben, Nachhaltigkeit entlang sämtlicher Geschäftsprozesse und -strukturen zu verankern, misst die Bank der ressourcenschonenden Nutzung sämtlicher eingesetzter Mittel besondere Bedeutung bei.

Ein zentraler Fokus liegt dabei auf der konsequenten Vermeidung von Emissionen im Bankbetrieb. Nicht vermeidbare Emissionen werden durch den verstärkten Einsatz umweltschonender und regenerativer Ressourcen auf ein Minimum reduziert.

Für die systematischere Berücksichtigung des Themas Umwelt hat die NRW.BANK ein Umweltmanagementsystem (UMS) nach EMAS (Eco Management and Audit Scheme) eingeführt. Das Umweltmanagementsystem der NRW.BANK ist jenes Instrument, welches das Unternehmen dabei unterstützt, die Umweltauswirkungen zu identifizieren, zu bewerten und zu steuern.

Emissionen des Bankbetriebs in kg CO2e1)

 

2023

2024

2025

Strom

46.453 51.865

55.137

Heizenergie inkl. Notstromdiesel

749.678 870.307

915.838

Geschäftsreisen

371.921 366.573

508.341

Papier

13.529 14.994

11.428

Trinkwasser

7.398 8.910

10.364

Abfall

96.901 83.056

89.749

Kältemittel

130.746 13.950

42.359

Betriebsverpflegung

- 313.852

339.895

Gesamtemissionen

1.997.555 1.983.992

2.240.872

davon direkte Emissionen (Scope 1) 2)

453.269 474.530

534.016

davon indirekte Emissionen (Scope 2) 2)

407.224 475.283

499.968

davon indirekte Emissionen (Scope 3) 2)

1.137.061 1.034.179

1.207.611

 

1)Anpassung der Treibhausgasemissionen 2023 und 2024 gem. Ökobilanz des Berichtsjahres (2025): Die Berechnung für das Berichtsjahr 2025 erfolgte auf Basis der VfU‑Version 2025, während in den vorangegangenen Jahren die VfU‑Version 2022 zugrunde gelegt wurde. Die aktuelle Fassung greift auf die EcoInvent‑Datenbank in den Versionen 3.10/3.11 zurück, während zuvor EcoInvent 3.7.1 Verwendung fand. Der Wechsel der Datenbasis führte zu Anpassungen der Emissionsfaktoren, wodurch die Vergleichbarkeit mit den Ergebnissen früherer Berichtsjahre eingeschränkt ist. Zur Erhöhung der Vergleichbarkeit wurden die Treibhausgasemissionen von 2023 und 2024 rückwirkend mit der VfU-Version 2025 berechnet und aktualisiert.

2) Unterscheidung zwischen direkten und indirekten Emissionen: 

Direkte Treibhausgas-Emissionen stammen aus Quellen, welche die NRW.BANK selbst besitzt oder kontrolliert. 

Indirekte Treibhausgas-Emissionen ergeben sich infolge der Unternehmenstätigkeit der NRW.BANK – ihre Emissionsquellen befinden sich aber in fremdem Besitz beziehungsweise unter fremder Kontrolle. Entsprechend des „Greenhouse Gas Protocol“ werden die Emissionen nach dem Grad der Beeinflussbarkeit durch die NRW.BANK in drei Kategorien unterteilt: 

  • Emissionskategorie (Scope 1): alle direkten Emissionen.
  • Emissionskategorie (Scope 2): alle indirekten Emissionen, die zum Beispiel bei der Erzeugung von Elektrizität, Dampf oder Wärmeenergie entstehen, welche die NRW.BANK von externer Seite bezieht.
  • Emissionskategorie (Scope 3): alle übrigen indirekten Emissionen im Bereich Logistik/Verkehr, Materialverbrauch, Ver- und Entsorgung. Dies schließt auch die bei Dienstleistungs- und Produktionsunternehmen sowie in deren Vorketten entstehenden Emissionen ein.

Emissionen im Bankbetrieb (in Tsd. kg)

choiceA_balkendiagrammGestapelt
Emissionen im Bankbetrieb (in T kg)
Jahr Heizenergie Geschäftsreisen Kältemittel Abfall Strom Papier Trinkwasser Betriebsverpflegung
2023 749,678 371,921 130,746 96,601 46,453 13,529 7,398
2024 870,307 366,573 13,950 83,056 51,865 14,994 8,910 313,852
2025 915,838 508,341 42,359 89,749 55,137 11,428 10,364 339,895

Die im Bankbetrieb nicht vermeidbaren Emissionen kompensiert die NRW.BANK durch den Kauf von Klimaschutzzertifikaten. 

Die aktualisierte Umwelterklärung 2026 wird zeitnah bereitgestellt.

  1. Umwelterklärung der NRW.BANK 2025 [PDF, 6.5 MB]

    Die Umwelterklärung beschreibt das Engagement der NRW.BANK für den Umweltschutz, die erbrachten Umweltleistungen und wie diese zukünftig weiter verbessert werden sollen.