Rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beschäftigten sich auf dem Bottroper Campus der Hochschule Ruhr West mit der Verbindung von Künstlicher Intelligenz und Kreislaufwirtschaft. Das Barcamp war Teil der KI Biennale 2026 und verband wissenschaftliche Projekte mit Erfahrungen und Fragestellungen aus Unternehmen.
Auf einem „Markt der Möglichkeiten“ präsentierten Studierende Forschungsprojekte, in denen KI mit Themen der Circular Economy verknüpft wird. Unternehmensvertreterinnen und -vertreter brachten ihr praktisches und kaufmännisches Wissen in die Diskussionen ein. Das Format sollte damit bewusst unterschiedliche Perspektiven aus Forschung und betrieblicher Praxis zusammenführen.
Diskutiert wurden konkrete Anwendungsfragen. Dazu gehörte beispielsweise, wie KI bei der Zuordnung von Bauteilen oder Materialien aus ausgedienten Geräten zu unterschiedlichen Stoffgruppen helfen kann. Gleichzeitig wurden mögliche Anforderungen an Datenschutz und Patentschutz sowie weitere Einsatzfelder von KI für zirkuläre Geschäfts- und Produktionsmodelle thematisiert.
Für Unternehmen gewinnt die Verbindung von Digitalisierung und Ressourceneffizienz vor dem Hintergrund von Rohstoffverfügbarkeit und Wiederverwendung zunehmend an Bedeutung. Das Barcamp zeigt, wie Hochschulen und Unternehmen gemeinsam neue Ideen entwickeln und wissenschaftliche Ansätze mit betrieblichen Anforderungen verbinden können.

