Gemeinsam Innovation voranbringen
Innovative Ideen lassen sich häufig am besten gemeinsam mit anderen Unternehmen umsetzen. Das Interreg-Projekt STIPP (SME Transition Innovation Partner Projects) unterstützt kleine und mittlere Unternehmen dabei, grenzüberschreitende Kooperationen aufzubauen und marktorientierte Innovationsprojekte in der Maas-Rhein-Region zu verwirklichen.
Für den vierten Förderaufruf stehen insgesamt drei Millionen Euro zur Verfügung. Abhängig von der Zusammensetzung des Projektkonsortiums können Unternehmen eine Förderung von bis zu 600.000 Euro pro Projekt erhalten. Die Förderquote beträgt bis zu 50 Prozent der förderfähigen Projektkosten.
Welche Projekte werden gefördert?
STIPP richtet sich an KMU, die gemeinsam mit internationalen Partnern innovative Produkte, Dienstleistungen oder Verfahren entwickeln möchten. Im Fokus stehen drei Themenfelder:
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Industrieller Wandel: beispielsweise Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Robotik und datenbasierte Produktion
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Grüne Transformation: beispielsweise Kreislaufwirtschaft, Ressourceneffizienz und nachhaltige Materialnutzung
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Gesündere Bürgerinnen und Bürger: beispielsweise digitale Gesundheitsanwendungen und innovative Diagnosetechnologien
Voraussetzung ist ein grenzüberschreitendes Konsortium mit mindestens zwei voneinander unabhängigen KMU aus zwei unterschiedlichen Mitgliedstaaten innerhalb des Interreg-Maas-Rhein-Programmgebiets. Die konkreten Anforderungen an die Projektpartner und die Förderfähigkeit sollten vor der Antragstellung geprüft werden.
Wie hoch ist die Förderung?
Die mögliche Fördersumme hängt unter anderem davon ab, wie viele STIPP-Innovationsregionen im Konsortium vertreten sind. Die Förderung kann bis zu 50 Prozent der förderfähigen Projektkosten abdecken. Die übrigen Kosten müssen die beteiligten Unternehmen selbst finanzieren.
Die Projekte können eine Laufzeit von bis zu 24 Monaten haben. Für den aktuellen Förderaufruf steht ein Gesamtbudget von drei Millionen Euro bereit.
Unterstützung bei Partnersuche und Antragstellung
Unternehmen müssen die grenzüberschreitende Zusammenarbeit nicht allein organisieren: Die regionalen STIPP-Entwicklungsagenturen unterstützen bei der Suche nach passenden Projektpartnern, der Entwicklung der Projektidee, dem Aufbau eines Konsortiums und der Vorbereitung des Förderantrags. Wer eine passende Innovationsidee hat, sollte deshalb möglichst frühzeitig Kontakt aufnehmen, um die Förderfähigkeit und die nächsten Schritte zu klären.
Die Antragsfrist für den vierten STIPP-Förderaufruf endet am 29. Oktober 2026 um 12:00 Uhr. Interessierte Unternehmen sollten die verbleibende Zeit nutzen, um ihre Projektidee und die Voraussetzungen für eine Antragstellung zu prüfen.

