Gute Ideen entstehen oft nah am Markt – der nächste Entwicklungsschritt gelingt aber selten im Alleingang. Genau hier setzt das Interreg-Projekt STIPP an: Ab dem 1. August 2026 öffnet der vierte Call und stellt kleinen und mittleren Unternehmen Fördermittel für gemeinsame Vorhaben mit Partnern aus der Maas-Rhein-Region bereit.

STIPP steht für „SME Transition Innovation Partners Projects“ und ist ein Projekt des Interreg-Programms Maas-Rhein (NL-BE-DE). Es unterstützt kleine und mittlere Unternehmen dabei, gemeinsam mit Partnern aus den Niederlanden, Belgien und Deutschland neue Produkte, Dienstleistungen oder Prozesse zu entwickeln. Begleitet werden die Unternehmen von regionalen Entwicklungsagenturen – auf deutscher Seite durch NMWP und AGIT –, die bei Partnersuche, Projektgenese und Antragstellung helfen.

Am 1. August 2026 startet der vierte STIPP-Call mit einem Fördervolumen von insgesamt 3 Millionen Euro. Die Förderquote beträgt 50 Prozent. Voraussetzung ist ein Konsortium aus mindestens zwei Partnern aus zwei unterschiedlichen nationalen Regionen. Die Einreichungsfrist endet am 29. Oktober 2026 um 12:00 Uhr.

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Gesucht werden marktorientierte Projektideen mit wirtschaftlichem Potenzial, insbesondere in den Themenfeldern Industrial Transition, Green Transformation und Healthier Citizens. Auch Vorhaben mit Bezug zu Security oder zum Einstein Telescope sind grundsätzlich förderfähig. Im Mittelpunkt steht der Gedanke, die Innovationskraft der Region durch grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Unternehmen zu stärken.

Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, die eine Projektidee prüfen, Partner suchen oder Unterstützung bei der Antragstellung benötigen, können sich frühzeitig an die regionalen Ansprechpartner wenden. Wer die virtuelle Info-Session zu Call 4 verpasst hat, findet die Aufzeichnung sowie alle zentralen Informationen auf der STIPP-Projektseite.

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