Waldbrände, Hitzewellen und Niedrigwasser können industrielle Abläufe und Infrastruktur unmittelbar beeinträchtigen. Eine internationale Delegationsreise beschäftigte sich deshalb mit technologischen Ansätzen für Carbon Management und resilientere industrielle Strukturen.

Die Folgen des Klimawandels werden für Unternehmen zunehmend zu einer Frage der betrieblichen Planung. Waldbrände, extreme Hitze und historische Niedrigwasserstände können beispielsweise Lieferketten, Energieversorgung und Produktionsprozesse beeinträchtigen. Eine Delegationsreise nach Belgien, in die Niederlande und nach Norwegen widmete sich deshalb technologischen Ansätzen im Bereich Carbon Management.

Dabei steht Carbon Management für verschiedene technologische Ansätze rund um die Abscheidung, Nutzung und Speicherung von CO₂. Der internationale Austausch soll dazu beitragen, Entwicklungen in anderen europäischen Regionen kennenzulernen und mögliche Anknüpfungspunkte für Nordrhein-Westfalen zu identifizieren.

Für die Industrie gewinnt neben der Reduzierung von Emissionen auch die Frage an Bedeutung, wie Produktionsstandorte mit veränderten klimatischen Bedingungen umgehen können. Technologische Entwicklungen können dabei einen Beitrag leisten, müssen jedoch mit den Anforderungen bestehender Industrie- und Infrastruktursysteme zusammengebracht werden.

Die Delegationsreise zeigt damit eine Verbindung zwischen Klimaschutz und industrieller Resilienz. Für Unternehmen ist relevant, welche Technologien bereits verfügbar sind, welche Entwicklungen sich abzeichnen und wie internationale Erfahrungen auf den eigenen Standort übertragen werden können.

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