Im Mittelstand dominiert Unregelmäßigkeit die Investitionsentscheidungen. Eine Analyse von KfW Research zeigt: Nur ein Bruchteil der Unternehmen plant Investitionen mehrjährig und strategisch – mit spürbaren Folgen für Wettbewerbsfähigkeit und Transformation.
Von den rund 3,8 Millionen kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland betreiben nur etwa 3 Prozent eine mehrjährige, systematische Investitionsplanung. Investitionsentscheidungen fallen häufig situativ – auf Basis akuter Notwendigkeiten und der verfügbaren Liquidität. Eine Einbettung in ein strategisches Gesamtkonzept fehlt vielfach.
Hinter der Unregelmäßigkeit stehen mehrere Faktoren: Kapazitätsgrenzen, Ressourcenengpässe und mitunter fehlendes Fachwissen. Hinzu kommt eine starke Kopplung der Investitionsbereitschaft an die Inhaberinnen und Inhaber. Insgesamt gilt: Je kleiner das Unternehmen, desto weniger systematisch werden Investitionen angegangen.
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Auf den Mittelstand entfällt ein erheblicher Teil der jährlichen Unternehmensinvestitionen. Gerade Investitionen in Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Transformation entscheiden über die künftige Wettbewerbsfähigkeit. Eine wenig strukturierte Planung birgt das Risiko, dass notwendige Modernisierungen aufgeschoben werden oder vorhandene finanzielle Spielräume ungenutzt bleiben.
Die Analyse legt nahe, Investitionsentscheidungen stärker in einen mittel- bis langfristigen Rahmen einzubetten, anstatt sie rein anlassbezogen zu treffen. Eine systematische Planung erleichtert es zugleich, passende Förder- und Finanzierungsinstrumente frühzeitig einzuplanen. Die vollständige Untersuchung von KfW Research steht als Publikation zum Nachlesen bereit.

