2026 wird der Digitale Produktpass (DPP) Realität. Erste produktspezifische Regelungen und technische Standards werden veröffentlicht. Für zahlreiche Branchen bedeutet dies neue Anforderungen, aber auch neue Chancen. Ein interaktives Event an der Hochschule Ruhr West bietet Unternehmen die Möglichkeit, sich frühzeitig zu informieren und aktiv an der Umsetzung mitzuwirken.

Der Digitale Produktpass gilt als eines der zentralen Instrumente der europäischen Kreislaufwirtschaftspolitik. Ziel ist es, Informationen zu Produkten entlang ihres gesamten Lebenszyklus digital verfügbar zu machen. Dadurch sollen Reparatur, Wiederverwendung, Recycling und transparente Lieferketten erleichtert werden. Besonders betroffen sind Branchen wie Batterien, Bauprodukte, Bekleidung, Elektronik, Maschinenbau, Kunststoffe, Möbel oder Reifen.

Das Event bringt Unternehmen, Verbände, Forschungseinrichtungen und weitere Akteure zusammen, um den aktuellen Stand der Entwicklung zu diskutieren. Neben Einblicken in die europäische Regulierung und technische Standards stehen vor allem praxisorientierte Branchensessions im Mittelpunkt. Teilnehmende erhalten die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen, Herausforderungen zu diskutieren und konkrete Lösungsansätze für ihre Branche zu entwickeln.

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Für kleine und mittlere Unternehmen ist der Digitale Produktpass weit mehr als eine regulatorische Anforderung. Die notwendigen Produktdaten können künftig die Grundlage für neue Geschäftsmodelle, digitale Dienstleistungen und effizientere Kreislaufwirtschaftsprozesse bilden. Gleichzeitig gewinnen Themen wie Datenmanagement, IT-Sicherheit und Standardisierung an Bedeutung.

Die Veranstaltung bietet Unternehmen die Gelegenheit, sich frühzeitig auf die kommenden Anforderungen vorzubereiten und Kontakte zu relevanten Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zu knüpfen. Wer sich mit Kreislaufwirtschaft, Digitalisierung oder Produktdaten beschäftigt, erhält hier einen praxisnahen Überblick über die nächsten Entwicklungsschritte.

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