Die Förderinitiative setzt auf sogenannte 2+2-Projekte: Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft in Deutschland arbeiten mit entsprechenden Partnern in Korea zusammen. Ziel ist es, technologische Innovationen gemeinsam weiterzuentwickeln, den Technologiereifegrad zu erhöhen und die Voraussetzungen für eine spätere wirtschaftliche Nutzung zu verbessern. Korea zählt insbesondere in der Elektronik- und Halbleiterindustrie zu den international führenden Technologiestandorten.
Im Themenfeld Halbleiter reicht das Spektrum unter anderem von Leistungs- und Speichertechnologien über Advanced Packaging bis zu Verfahren für Fehleranalyse und ressourcenschonendere Elektronikproduktion. Bei der KI-basierten Assistenzrobotik steht insbesondere der anwendungsübergreifende Einsatz von Mehrzweckrobotern im Gesundheits- und Medizinbereich im Fokus. Dazu können beispielsweise Pflege-, Therapie-, soziale oder kollaborative Robotik gehören.
Antragsberechtigt sind auf deutscher Seite Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen mit Betriebsstätte in Deutschland, ausdrücklich auch KMU. Die Vorhaben sollen eine hohe Praxisrelevanz und wirtschaftliche Verwertbarkeit besitzen. Für NRW-Unternehmen eröffnet sich damit die Möglichkeit, internationale Entwicklungskooperationen aufzubauen, Zugang zu ergänzender Expertise zu gewinnen und neue Märkte frühzeitig mitzudenken.
Die Einreichungsfrist endet am 4. November 2026. Da auf beiden Seiten Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen eingebunden werden müssen, ist die Zusammenstellung eines geeigneten Konsortiums ein zentraler Vorbereitungsschritt. Unternehmen mit passenden Technologieprojekten sollten deshalb insbesondere die fachliche Ergänzung der Partner und eine belastbare Verwertungsperspektive in Deutschland und Korea in den Blick nehmen.

