Bauteile länger nutzen, Materialien wiederverwenden und Ressourcen sparen: Das Land NRW unterstützt das Projekt „AziBauM“ der Handwerkskammer Münster mit rund 1,9 Millionen Euro.
Die Bauwirtschaft benötigt große Mengen an Rohstoffen. Gleichzeitig entstehen beim Rückbau von Gebäuden Materialien und Bauteile, die unter geeigneten Voraussetzungen erneut eingesetzt werden können. Zirkuläres Bauen setzt deshalb darauf, Materialien möglichst lange im Wirtschaftskreislauf zu halten.
Die Handwerkskammer Münster verstärkt mit dem Projekt „AziBauM“ ihr Engagement in diesem Bereich. Das Land Nordrhein-Westfalen fördert das Vorhaben mit rund 1,9 Millionen Euro.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft stärker in die praktische Arbeit des Bauhandwerks übertragen werden können. Für Handwerksbetriebe ist das Thema auch wirtschaftlich relevant: Der effizientere Einsatz von Materialien kann neue Arbeitsweisen und Geschäftsmodelle ermöglichen und zugleich den Ressourcenverbrauch reduzieren.
Das Projekt knüpft damit an die wachsende Bedeutung der Circular Economy für Bauwirtschaft und Handwerk an und soll den Transfer in die betriebliche Praxis unterstützen.

