Dem Gedanken folgend, für alle Generationen und Einkommensschichten zu bauen, wurde auch der leistbare Wohnraum berücksichtigt: „Elf Wohnungen und der Gemeinschaftsraum wurden mithilfe der NRW.BANK öffentlich gefördert“, sagt Manfred Gertz und betont: „Wir haben darauf geachtet, dass es kein soziales Gefälle gibt. Deshalb sind alle Wohnungen gleich ausgestattet, die Bewohner der geförderten Wohnungen zahlen eben weniger Miete – aber dafür gab es ja auch die Förderung. Das gleicht sich aus. Bei Sonderumlagen nehmen alle Rücksicht aufeinander, damit man für die Mieter im öffentlich geförderten Wohnraum nicht zu hoch liegt.“
Auch in puncto Klimaschutz hat das Projekt TRIALOG Vorbildcharakter. Das Gebäude in nachhaltiger Holzbauweise ist nach dem Passivhaus-Standard KfW40+ errichtet, verfügt über rund 300 Photovoltaikmodule, begrünte Dächer, Regenwasserzisterne und Pelletheizung. Dank dieser zukunftsgewandten Kombination zeichnete die Energieagentur.NRW das Projekt als Klimaschutzsiedlung aus.
Bei der Mobilität setzt man auf einen alltagstauglichen, sozial gerechten Mix: Ein genossenschaftseigenes Auto steht nach dem Prinzip des Car-Sharing allen Bewohnern zur Verfügung. Im Fahrradraum gibt es Ladestationen für E-Bikes und für einen Elektro-Rollstuhl, die ÖPNV-Anbindung direkt vor der Tür ermöglicht schnelle Fahrten in die Innenstadt.







