Auslöser für den Entschluss, mit einem veganen Produkt in die Lebensmittelbranche einzusteigen, war eine TV-Dokumentation über den schädlichen Umwelteinfluss tierbasierter Ernährung. Die Doku „Cowspiracy“, frei übersetzt „Kuhverschwörung“, lief im Jahr 2016. „Wir haben damals nach einem Produktbereich gesucht, in dem wir uns die Herstellung einer pflanzlichen Variante zutrauen würden“, so Göckel. Das vegane Produkt sollte dabei mindestens so gut schmecken wie sein konventionelles Pendant.
Die Wahl fiel auf Speiseeis. Hier galt es vor allem, Kuhmilch durch pflanzliche Milch zu ersetzen – eine Aufgabe die machbar erschien, obwohl Rebecca Göckel und Jan Grabow, die beide noch studierten, niemals zuvor Eis produziert hatten. Als Autodidakten tüftelten sie drei Jahre lang parallel zum Studium an der Rezeptur und produzierten dann zunächst kleinere Mengen, die sie an Cafés und Restaurants verkauften. Am Anfang betrieben Göckel und Grabow ihr Eisgeschäft als Nebenerwerb. Im September 2018 erhielten sie das Gründungsstipendium.NRW. „Mithilfe des Stipendiums konnten wir uns in Vollzeit auf unser Unternehmen fokussieren“, so Göckel.





