Durch die wachsende Zahl älterer Menschen nimmt auch die Zahl der Pflegebedürftigen zu. Schon heute erhalten deutschlandweit laut Bundesgesundheitsministerium rund 5,6 Millionen Menschen Leistungen aus der sozialen Pflegeversicherung, davon etwa 1,4 Millionen in Nordrhein-Westfalen, wie aus Zahlen des NRW-Gesundheitsministeriums hervorgeht. Nach Prognosen des Statistischen Bundesamtes wird die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland bis zum Jahr 2055 auf bis zu 7,6 Millionen steigen.
Um dem wachsenden Betreuungsbedarf gerecht zu werden, muss die soziale Infrastruktur stetig ausgebaut werden. Neben ambulanten und stationären Angeboten können auch Tagespflegeeinrichtungen eine wichtige Rolle spielen. „Tagespflegen sind teilstationäre Angebote, bei denen Menschen mit Unterstützungsbedarf ein- oder mehrmals pro Woche tagsüber in einer Einrichtung betreut werden und abends in ihr gewohntes Zuhause zurückkehren“, sagt Sabrina Oleff vom Caritasverband Düren-Jülich. Dieses Versorgungskonzept komme nicht nur den Betroffenen zugute, sondern auch den pflegenden Angehörigen, die dadurch entlastet würden.







