Die Energieeffizienz von Gebäuden wird in Zeiten hoher Energiepreise und dem gesellschaftlichen Wunsch nach mehr Nachhaltigkeit immer wichtiger. Doch vielen Immobilienbesitzern fehlen wichtige Informationen über energetische Schwachstellen ihrer Gebäude. Hier kommt Lumoview aus Köln ins Spiel, welches Gebäudeanalyse mit digitaler Technologie revolutioniert.
Zwei Sekunden, die Gebäude verändern
„Mit unserer patentierten Kamera kann man jeden Raum innerhalb von zwei Sekunden analysieren. Dabei entstehen 360-Grad-Aufnahmen sowie ein Infrarotbild, die zusammen exakte Informationen über Temperaturen und Feuchtigkeit an jeder Stelle des Raums liefern“, erklärt Dr.-Ing. Silvan Siegrist, einer der Gründer von Lumoview.
Komplexe Technologie – kinderleicht zu bedienen
Für die Kundinnen und Kunden des Start-ups – unter ihnen Immobilienverwaltungen, Versicherungen, aber auch die Stadt Köln und ein großer Chemiekonzern – ist das System ein enormer Mehrwert. In kürzester Zeit können sie beispielsweise sehen, wo die Raumdämmung beschädigt, ein Rohr nicht richtig isoliert ist oder Wasser aus der Leitung austritt. „Unser Modell beschränkt sich dabei nicht nur auf einen Raum. Die Software erstellt ein digitales 3-D-Modell des Gebäudes, wenn alle Räume vermessen sind. Zusätzlich zu den Messinformationen digitalisieren wir die Immobilie und zeigen auf, wo energetische Mängel liegen“, so Dr. Siegrist.
Der besondere Clou der Lumoview-Lösung: Es sind keine teuren Einsätze von Fachpersonal nötig, denn das Kamerasystem hat nur einen einzigen Knopf – und kann entsprechend von jeder Person bedient werden. Für die Kundinnen und Kunden ein wichtiger Kostenfaktor, denn sie leasen lediglich das Gerät und die Software. Die Idee dazu entwickelten die drei späteren Gründer im Rahmen einer gemeinsamen Forschungsarbeit zur Gebäudeanalyse am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V.



