Rhede elektrisiert – mit neuen Ladestationen

Viele Menschen würden sich gerne ein Elektroauto anschaffen, aber häufig hält sie die fehlende Ladeinfrastruktur ab. Nicht so in Rhede an der Grenze zu den Niederlanden, wo die Stadtwerke gleich 23 Ladesäulen auf einen Schlag anschaffen. Unterstützt hat dabei die NRW.BANK mit dem Programm NRW.BANK.Elektromobilität.

Die Stadt Rhede hat bereits 2015 ein Klimaschutzkonzept entwickelt und war damit vielen Kommunen voraus. Ein Bestandteil der Strategie: Die Bereitstellung einer Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Dabei haben die Stadtwerke mit Unterstützung der NRW.BANK nun ein wichtiges Etappenziel erreicht.

Neue Ladestationen in der ganzen Stadt

Dr. Rolnald Heinze
Dr. Ronald Heinze, Geschäftsführer der Stadtwerke Rhede, lädt ein Elektrofahrzeug des kommunalen Versorgungsunternehmens

Gleich 23 Ladesäulen nahmen die Stadtwerke auf einen Schlag in Betrieb. Damit verringert die Stadt eine wesentliche Hürde für dem Umstieg seiner Einwohnerinnen und Einwohner auf Elektromobilität. „Wir haben insgesamt schon 46 Ladepunkte. Diese liegen verteilt über das gesamte Stadtgebiet. Damit sollte jeder in Rhede nun problemlos das eigene Auto aufladen können“, so Dr. Ronald Heinze, Geschäftsführer der Stadtwerke Rhede.

Die Stadt selbst sowie die Stadtwerke wollen künftig mehr und mehr zum Vorbild werden. So werden bereits vier Dienstfahrzeuge des städtischen Energieversorgers elektrisch betrieben, weitere haben zumindest Hybridantrieb. Und diese Entwicklung wird vorangetrieben. „Künftig werden wir bei allen Anschaffungen von Fahrzeugen prüfen, inwieweit es eine elektrische Lösung gibt, die wir wirtschaftlich umsetzen können“, erklärt Christian Schwiening, Klimamanager der Stadt Rhede.

Attraktive Förderung

Ein wichtiger Baustein des Ladesäulen-Projekts: Die Förderung der NRW.BANK. „Als kommunales Unternehmen sind wir verpflichtet, wirtschaftlich verantwortungsvoll im Sinne der Bürgerschaft zu handeln. Natürlich ist da die Förderung der NRW.BANK mit attraktiven Konditionen ein wichtiges Argument“, ergänzt Dr. Ronald Heinze. Und auch Guido Hellmer von der NRW.BANK freut sich über das erfolgreiche Projektbeispiel: „Das große Schlagwort Energiewende zeigt sich immer in konkreten Schritten vor Ort. Für uns als NRW.BANK ist es jedes Mal motivierend, ein solches Projekt zu begleiten.“

Elektromobilität gewinnt an Fahrt

Das Thema Elektromobilität behalten die Verantwortlichen der Stadtwerke auch in Zukunft im Blick: „Ich bin sicher, dass Elektromobilität in den nächsten Jahren eine rasante Entwicklung nehmen wird. Darauf werden wir in Rhede vorbereitet sein und rechtzeitig mit der nötigen Infrastruktur nachlegen“, blickt Christian Schwiening in die Zukunft.

NRW.BANK.Elektromobilität auf einen Blick:

  • Geeignet für Existenzgründer, mittelständische, gemeinnützige oder kommunale Unternehmen sowie Angehörige der freien Berufe
  • Fördersumme bis zu 5 Millionen €
  • Finanzierungsanteil: bis zu 100% der förderfähigen Ausgaben
  • Nutzbar für den Kauf von Fahrzeugen ohne Verbrennungsmotor. Auch die Anschaffung von E-Bikes wird unterstützt.
  • Finanzierung von Investitionen in Ladeinfrastruktur oder Batterietechnik sowie Forschungs- und Entwicklungsvorhaben
  • Laufzeit: 4 bis 10 Jahre ohne Tilgungsfreijahre, alternativ wahlweise 4 oder 10 Jahre inklusive 2 Tilgungsfreijahre

 
Stand: 30. April 2020

Zur Website der Stadtwerke Rhede

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