Eigenheim sanieren mit Förderdarlehen

Neue Heizung, energetische Isolierung, Photovoltaik und Hochwasserschutz – wer in die Sanierung seiner Immobilie investiert, kann von der Förderung durch die NRW.BANK profitieren. Zum Beispiel mit dem Programm NRW.BANK.Gebäudesanierung, das mit langen Laufzeiten bei einem festem, niedrigen Zinssatz überzeugt.

Sebastian Haverkotte
Sebastian Haverkotte sanierte sein Eigenheim aus den 1950er-Jahren.

Tanja und Sebastian Haverkotte beschlossen 2015, ihr Einfamilienhaus in Stadtlohn zu sanieren und zu einem Mehrgenerationen auszubauen. Das Hauptgebäude aus den Fünfzigerjahren und der einstöckige Anbau aus den Neunzigerjahren entsprachen nicht mehr den Anforderungen der siebenköpfigen Familie an Platz für drei Generationen, Wohnkomfort und Energieeffizienz.

Die Haverkottes gingen bei ihrem Vorhaben gründlich vor und ersetzten nicht nur die Heizungs- und Warmwasseranlage im Keller, sondern auch die alten Wasser-, Heizungs- und Elektroleitungen. Außerdem wurden Fenster und Rollläden auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Eine Photovoltaikanlage wurde auf dem Dach montiert, die die Energiebilanz der Immobilie zusätzlich verbessert. Die aufwändigen Baumaßnahmen wurden unter anderem durch Fördermittel der NRW.BANK finanziert.

Feste Zinsen, lange Laufzeiten

„Mit dem Programm NRW.BANK.Gebäudesanierung unterstützen wir Privatpersonen, die ihr selbst genutztes Wohneigentum modernisieren und so fit für die Zukunft machen wollen“, erläutert Christian Gnegel, Förderberater bei der NRW.BANK. „Es handelt sich um ein sogenanntes Annuitätendarlehen, das sich durch feste Zinsen bei einer Laufzeit von zehn bis zwanzig Jahren auszeichnet. Die Fördersumme kann 2.500 bis 75.000 Euro betragen.“ Die Hürden für eine Bewilligung sind laut Gnegel sehr niedrig, um beispielsweise auch jungen Familien mit geringer Liquidität bei der Gebäudesanierung unter die Arme zu greifen. „Das Förderprogramm kann ab dem Erreichen bestimmter Energieeffizienz-Standards auch durch KfW-Mittel ergänzt werden.“

Auch die Haverkottes entschieden sich für eine Mischfinanzierung – durch NRW.BANK, KfW und ihre Hausbank. Die umfangreichen Arbeiten dauerten eineinhalb Jahre, bis die Familie im September 2017 ihr nun vom Dach bis zum Keller modernisiertes Eigenheim beziehen konnten. „Es hat sich gelohnt!“, sagt Sebastian Haverkotte. „Dank des zinsgünstigen Darlehens und der langen Laufzeit konnten wir bei Heizungssanierung und Isolierung unsere ursprünglichen Ziele sogar noch übertreffen.“

Ein Förderprogramm, viele Möglichkeiten

Christian Gnegel empfiehlt interessierten Eigentümern das Produkt NRW.BANK.Gebäudesanierung als günstiges, sicheres und viele Baumaßnahmen umfassendes Förderprogramm – es kann zum Beispiel auch für bauliche Maßnahmen zum Hochwasserschutz verwendet werden, was angesichts von Starkregenereignissen nicht nur für gewässernahe Immobilien von Bedeutung ist. „Viele Vorhaben sind förderfähig, und Einkommensgrenzen werden nicht berücksichtigt. Eine Förderung ist viel einfacher zu erhalten, als vielen Eigentümern von Immobilien bewusst ist.“

Stand: 2. Mai 2018

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