Düsseldorf/Münster, 20. Oktober 2026

Ob Strukturwandel in den Kohlerevieren, der Umgang mit Fachkräften oder das Geschäft mit Wohnraum: Die Nominierten des MEDIENPREIS WIRTSCHAFT NRW zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig und gesellschaftlich relevant Wirtschaftsjournalismus in Nordrhein-Westfalen ist. Insgesamt 14 herausragende Beiträge wurden für den Preis nominiert. Sie haben die Chance auf insgesamt 13.000 Euro Preisgeld. Die feierliche Preisverleihung findet am 15. Dezember 2026 in der NRW.BANK in Düsseldorf statt.

„Eine lebendige Demokratie braucht unabhängigen, faktenbasierten Journalismus. Er schafft Transparenz, ordnet ein und öffnet den Blick fürs Ganze“, sagt Gabriela Pantring, Vorstandsvorsitzende der NRW.BANK. „Die Nominierten zeigen, wie vielfältig die wirtschaftlichen Herausforderungen und Chancen in unserem Land sind. Mit dem MEDIENPREIS WIRTSCHAFT NRW würdigen wir Journalistinnen und Journalisten, die diese Entwicklungen fundiert recherchieren und für eine breite Öffentlichkeit zugänglich machen.“

Die Nominierten des MEDIENPREIS WIRTSCHAFT NRW

Die ausgewählten Beiträge stehen beispielhaft für tiefgründige Recherche, klare Einordnung wirtschaftlicher Entwicklungen und eine besondere Relevanz für Nordrhein-Westfalen. Nominiert wurden (alphabetisch nach Titel):

  • Ausgebremst – Wie Ford unter die Räder kommt – Wolfgang Minder, Georg Wellmann (ARD Story)
  • Azubis am Werk – Nils Heck (brand eins)
  • Chorweiler-Syndrom – Lukas Zdrzalek (WirtschaftsWoche)
  • Gefallene Engel – Laurenz Schreiner, Franziska Wüst (DER SPIEGEL)
  • Mehr Pittsburgh als Pott – Annika Keilen, Laurin Meyer (Handelsblatt)
  • Niedrigwasser: Warum der Rhein schnelle Lösungen braucht – Lothar Becker, Karen Grass (ZDF)
  • Plötzlich Unternehmerin – Kathrin Werner (DER SPIEGEL)
  • Strukturwandel – Was nach der Braunkohle kommt – Björn Finke (Süddeutsche Zeitung)
  • Wie Uwe Reppegather 1,6 Milliarden Euro Forderungen erledigte – René Bender, Sönke Iwersen, Michael Verfürden (Handelsblatt)
  • Zwischen Krise und Kursrekord: Wie geht es Deutschlands Wirtschaft wirklich? – Martina Schuster, Johannes Thürmer (ARD Plusminus)

Die Nominierten des MEDIENPREIS WIRTSCHAFT NRW – regional & lokal

Mit dem MEDIENPREIS WIRTSCHAFT NRW – regional & lokal würdigt die Jury besonders jene Journalistinnen und Journalisten, die wirtschaftliche Entwicklungen vor Ort sichtbar machen – nah an den Menschen und ihren Lebensrealitäten. Nominiert sind:

  • Blickpunkt Kinderhaus: Die Schrotthäuser in der Schleife, Artikelserie – Sebastian Fobbe (RUMS.)
  • Die starken Macher unserer Wirtschaft, Artikelserie – Marco Fileccia, Theo Körner (WAZ Oberhausen)
  • Indische Arbeitskräfte in der Fleischindustrie, Artikelserie – Nicole Fenneker (Die Glocke)
  • Mülheim-Süd – Quartier der Spekulanten? – Philipp Haaser, Bernd Wilberg (Stadtrevue)

Partner, Preisverleihung und Preisgeld

Die Preisverleihung findet am 15. Dezember 2026 in der NRW.BANK in Düsseldorf statt. Das Preisgeld in Höhe von 13.000 Euro verteilt sich wie folgt:

  • Platz: 5.000 Euro (gestiftet von der NRW.BANK)
  • Platz: 3.500 Euro (gestiftet von Signal Iduna)
  • Platz: 1.500 Euro (gestiftet von den Wirtschaftsjunioren NRW)
  • MEDIENPREIS WIRTSCHAFT NRW – regional & lokal:
    3.000 Euro (gestiftet von der NRW.BANK)

Der MEDIENPREIS WIRTSCHAFT NRW wird von der NRW.BANK ausgerichtet. Unterstützt wird die Preisvergabe durch Signal Iduna, die Wirtschaftsjunioren NRW und die vE&K Werbeagentur. Kooperationspartner ist die Wirtschaftspublizistische Vereinigung e.V. Düsseldorf. Schirmfrau ist Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.nrwbank.de/medienpreis

 

NRW.BANK – Förderbank für Nordrhein-Westfalen

Die NRW.BANK ist die Förderbank für Nordrhein-Westfalen. In enger Partnerschaft mit ihrem Eigentümer, dem Land NRW, trägt sie dazu bei, dass Mittelstand und Gründungen gestärkt, bezahlbarer Wohnraum geschaffen und öffentliche Infrastrukturen verbessert werden. Die NRW.BANK bietet Menschen, Unternehmen und Kommunen in NRW passgenaue Finanzierungs- und Beratungsangebote. Dabei arbeitet sie wettbewerbsneutral mit Finanzierungspartnerinnen und -partnern, insbesondere allen Banken und Sparkassen, zusammen. Um die Transformationsprozesse zu verstärken, setzt sie gezielte Förderimpulse – hin zu einem nachhaltigen, klimaneutralen und digitalen NRW.

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Caroline Fischer

  • Pressesprecherin
  • Leiterin Unternehmenskommunikation