Düsseldorf/Münster, 28. September 2026

Der Umweltwirtschaftspreis.NRW 2026 hat seine Nominierten. Mehr als 100 Unternehmen hatten sich beworben – jetzt stehen die Unternehmen fest, die sich mit ihren Wettbewerbsbeiträgen für die Endrunde qualifiziert haben. Mit dabei ist auch die Ferro Duo GmbH aus Duisburg. Die nominierten Unternehmen haben die Chance auf Preisgelder in Höhe von 60.000 Euro. Die Preisverleihung findet am 18. November 2026 im Rahmen des 10. SUMMIT Umweltwirtschaft in Düsseldorf statt.

Mit dem Umweltwirtschaftspreis.NRW zeichnen das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und die NRW.BANK seit 2020 Unternehmen aus. Gefragt sind Leistungen, die Umwelt, Klima und Ressourcen schonen sowie Geschäftsmodelle, die den Industriestandort Nordrhein-Westfalen wettbewerbsfähiger, robuster und zukunftssicherer machen.

Die Nominierten überzeugen mit Innovationen für ganz unterschiedliche Bereiche: Sie bieten ressourcenschonende Lösungen durch intelligentes Gebäude- und Energiemanagement, durch Wassermanagement, durch patentierte, effiziente Recyclingverfahren oder durch Neuentwicklungen, die klimaschädliche Materialien ersetzen.

Mit ihrer neuen Bindemittelanlage leistet die Ferro Duo GmbH aus Duisburg einen Beitrag zur Dekarbonisierung der Bau- und Zementindustrie: Durch thermische Aktivierung und Feinstvermahlung werden Hüttensandmehle, kalzinierte Tone und Brechsande zu CO₂-armen Bindemittelkomponenten verarbeitet. Diese Sekundärrohstoffe ersetzen Zementklinker, dessen Herstellung besonders emissionsintensiv ist. Die thermische Aktivierung erfolgt zudem strombasiert statt mit Erdgas und vermeidet so direkte Verbrennungsemissionen. Reststoffe aus der Stahl-, Bau- und Zementindustrie werden dadurch in einen hochwertigen Kreislauf zurückgeführt und müssen nicht aufwendig deponiert werden. Künftig soll eine Bypass-Staubwäsche mit weitgehend geschlossenem Wasserkreislauf hinzukommen, die schadstoffbelasteten Zementstaub als Bindemittelkomponente nutzbar macht. Eine Mahltechnik von bis zu 12.000 Blaine erschließt darüber hinaus Schlacken, die bislang kaum verwertet werden konnten.

Umweltminister Krischer: „Die vielen Bewerbungen zeigen eindrucksvoll, wie engagiert die Unternehmen in Nordrhein-Westfalen beim Klima- und Umweltschutz sind. Ihre Projekte machen deutlich: Wirtschaftlicher Erfolg, ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen und eine lebenswerte Umwelt gehen Hand in Hand.“

Die Preisverleihung findet am 18. November 2026 im Rahmen des 10. SUMMIT Umweltwirtschaft im Umweltministerium in Düsseldorf statt. Die drei Gewinnerinnen oder Gewinner erhalten Preisgelder von 30.000 Euro (1. Platz), 20.000 Euro (2. Platz) und 10.000 Euro (3. Platz). Die erste Preisträgerin oder der erste Preisträger wird zudem im SUMMIT-Programm an der hochkarätig besetzten Paneldiskussion zum Thema „Wachstumschancen der Umweltwirtschaft“ teilnehmen. Alle Nominierten informieren als Aussteller auf dem SUMMIT über ihre Angebote.

Der Wettbewerb unter dem Motto „Gut für die Wirtschaft – besser für die Umwelt“ gehört zur Umweltwirtschaftsstrategie des Landes NRW. Der Preis rückt die Leistungen der Umweltwirtschaft ins Rampenlicht. Als gemeinsame Initiative des nordrhein-westfälischen Umweltministeriums und der NRW.BANK bietet der Umweltwirtschaftspreis.NRW alle zwei Jahre innovativen, umweltfreundlichen Geschäftsmodellen aus NRW eine Bühne.

NRW.BANK-Vorstand Dr. Peter Stemper: „Nordrhein-Westfalen hat viele Unternehmen, die mit neuen Technologien und Geschäftsmodellen konkrete Antworten auf ökologische Herausforderungen entwickeln. Mit dem Umweltwirtschaftspreis.NRW rücken wir diese Lösungen ins Rampenlicht und zeigen, welches Potenzial in der Umweltwirtschaft unseres Landes steckt.“

Mit Umweltwirtschaft in die Zukunft
Die Unternehmen der Umweltwirtschaft bringen Nordrhein-Westfalen voran. Tag für Tag verbessern ihre Innovationen die Wertschöpfungsketten der Branchen im Land. Damit wird die Wirtschaft produktiver, kreislauffähig, umwelt- und klimafreundlich. Das ist vor dem Hintergrund des globalen Wettbewerbs, der wachsenden Rohstoffkonkurrenzen und dem stagnierenden Klimaschutz gerade jetzt besonders wichtig. Die Fortschritte zeigen sich überall: effizientere Technologien, besseres Recycling, mehr erneuerbare Energien. In der nordrhein-westfälischen Umweltwirtschaft erwirtschaften heute rund 600.000 Erwerbstätige eine jährliche Bruttowertschöpfung in Höhe von 43,5 Milliarden Euro. Hinzu kommt der ökologische Mehrwert einer gesunden Umwelt und leistungsfähiger Ökosysteme. Mit der Umweltwirtschaftsstrategie setzt Nordrhein-Westfalen daher auf Zukunftstechnologien, die Wertschöpfung, Klima- und Umweltschutz gleichermaßen stärken. Denn #JetztBrauchtsUmweltwirtschaft

Weitere Informationen:

www.umweltwirtschaftspreis.nrw
www.umweltwirtschaft.nrw.de
jetztbrauchtsumweltwirtschaft | Umweltwirtschaft.NRW
www.umwelt.nrw.de
www.knuw.nrw
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Telefon: 0211 91741-1597, E-Mail: presse@nrwbank.de
 
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Telefon 0211 4566-172, E-Mail: presse@munv.nrw.de

  1. Umweltwirtschaftspreis.NRW 2026: Ferro Duo aus Duisburg ist nominiert [PDF, 273.8 KB]

    Der Umweltwirtschaftspreis.NRW 2026 hat seine Nominierten. Mehr als 100 Unternehmen hatten sich beworben –jetzt stehen die Unternehmen fest, die sich mit ihren Wettbewerbsbeiträgen für die Endrunde qualifiziert haben. Mit dabei ist auch die Ferro Duo GmbH aus Duisburg. Sie haben die Chance auf Preisgelder in Höhe von 60.000 Euro. Die Preisverleihung findet am 18. November 2026 in Düsseldorf im Rahmen des 10. SUMMIT Umweltwirtschaft in Düsseldorf statt.

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