Düsseldorf/Münster, 15. April 2026

Im Jahr 2024 gab es in der Region Düsseldorf 41,7 Betriebsgründungen je 10.000 Einwohner. Nirgendwo in Nordrhein-Westfalen war die Gründungsneigung höher. Im Landesdurchschnitt lag sie bei 23,2 Gründungen. Allerdings gab es in der Region auch überproportional viele Betriebsaufgaben. Unter dem Strich wurden zuletzt jedoch mehr Unternehmen neu gegründet als geschlossen. Das sind Ergebnisse aus dem Regionalwirtschaftlichen Profil für Düsseldorf, das die NRW.BANK jetzt in einer aktualisierten Auflage veröffentlicht hat.
 
„Die hohe Gründungsdynamik in der Region wird vor allem von der Stadt Düsseldorf getragen, wo landesweit die meisten Gründungen stattfinden“, sagt Claudia Hillenherms, Mitglied des Vorstands der NRW.BANK. „Das urbane Umfeld, die hohe Kaufkraft sowie kurze Wege zu Kunden und Lieferanten schaffen ein gutes Gründungsklima.“
 
Viele Menschen im gründungstypischen Alter
Auch die besondere Altersstruktur der Region lieferte eine Erklärung für die hohe Gründungsneigung: In der Stadt Düsseldorf war der Anteil an Personen im gründungstypischen Alter von 30 bis Mitte 40 weit überdurchschnittlich ausgeprägt. Das wirkte sich auch auf das Durchschnittsalter aus, das im Jahr 2024 bei 43,1 Jahren und damit deutlich unter dem Landesdurchschnitt von 44,5 Jahren lag. Anders sah das im Kreis Mettmann aus, der ebenfalls der Wirtschaftsregion Düsseldorf zugerechnet wird. Hier war die Bevölkerung mit 46,2 Jahren eine der ältesten in ganz Nordrhein-Westfalen.
 
Unterschiede zwischen Stadt und Kreis
Deutliche Unterschiede zwischen der Stadt Düsseldorf und dem umliegenden Kreis Mettmann zeigten sich auch in anderen Daten, etwa in denen zur Wirtschaftsstruktur. Während in der Stadt Düsseldorf im Jahr 2023 83,2 Prozent der Wertschöpfung auf die Dienstleistungsbereiche entfielen, zeichnete sich der Kreis Mettmann durch ein starkes Produzierendes Gewerbe aus.
 
Mit den Regionalwirtschaftlichen Profilen der NRW.BANK erhalten investierende Personen, Unternehmen und kommunale Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger hilfreiche Informationen für ihre jeweilige strategische Ausrichtung. Analysiert werden beispielsweise die Bevölkerungsentwicklung, das Wirtschaftswachstum, die Forschungsintensität und das Gründungsgeschehen. Die Profile geben damit einen Überblick über wichtige sozioökonomische Strukturen und Trends für die neun Wirtschaftsregionen Nordrhein-Westfalens: Aachen, Bergisches Städtedreieck, Düsseldorf, Köln/Bonn, Metropole Ruhr, Münsterland, Niederrhein, Ostwestfalen-Lippe und Südwestfalen. 
 
Alle regionalen Profile stehen unter www.nrwbank.de/regionale-wirtschaftsprofile zum Download bereit. Hier gibt es außerdem ein Profil für ganz NRW, das einen Vergleich der neun Wirtschaftsregionen miteinander ermöglicht.

  1. NRW.BANK veröffentlicht neue Regionalwirtschaftliche Profile: Düsseldorf ist Nordrhein-Westfalens Gründungshochburg [PDF, 73.9 KB]

    Im Jahr 2024 gab es in der Region Düsseldorf 41,7 Betriebsgründungen je 10.000 Einwohner. Nirgendwo in Nordrhein-Westfalen war die Gründungsneigung höher. Im Landesdurchschnitt lag sie bei 23,2 Gründungen. Allerdings gab es in der Region auch überproportional viele Betriebsaufgaben. Unter dem Strich wurden zuletzt jedoch mehr Unternehmen neu gegründet als geschlossen. Das sind Ergebnisse aus dem Regionalwirtschaftlichen Profil für Düsseldorf, das die NRW.BANK jetzt in einer aktualisierten Auflage veröffentlicht hat.

NRW.BANK – Förderbank für Nordrhein-Westfalen

Die NRW.BANK ist die Förderbank für Nordrhein-Westfalen. In enger Partnerschaft mit ihrem Eigentümer, dem Land NRW, trägt sie dazu bei, dass Mittelstand und Gründungen gestärkt, bezahlbarer Wohnraum geschaffen und öffentliche Infrastrukturen verbessert werden. Die NRW.BANK bietet Menschen, Unternehmen und Kommunen in NRW passgenaue Finanzierungs- und Beratungsangebote. Dabei arbeitet sie wettbewerbsneutral mit Finanzierungspartnerinnen und -partnern, insbesondere allen Banken und Sparkassen, zusammen. Um die Transformationsprozesse zu verstärken, setzt sie gezielte Förderimpulse – hin zu einem nachhaltigen, klimaneutralen und digitalen NRW.

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Caroline Fischer

  • Pressesprecherin
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