Im Förderfeld Infrastruktur/Kommunen hat die NRW.BANK 2025 7,9 Milliarden Euro vergeben und damit 84 Prozent mehr als im Vorjahr (4,3 Mrd. €). Investitionen in das Förderthema Energiewende/Umweltschutz standen hier mit einem Fördervolumen in Höhe von 3,0 Milliarden Euro besonders im Fokus – im Vorjahr waren es noch 90,4 Millionen Euro. Davon gingen 2,2 Milliarden Euro in die Förderung von Windenergie (Vj. 14,8 Mio. €).
1 Milliarde Euro hat die Förderbank über verschiedene Programme in die Bildungsinfrastruktur Nordrhein-Westfalens gesteckt und damit über 100 Prozent mehr als im Vorjahr – da waren es 487,5 Millionen Euro. Rund 12 Prozent davon entfielen auf Kitas – im Vorjahr waren es 10 Prozent.
Auch Investitionen in die öffentliche Sicherheit (u. a. Bau von Gefahrenabwehrzentren, Feuerwehr) spielten 2025 weiter eine Rolle – sie lagen bei 137,5 Millionen Euro und damit leicht unter dem hohen Niveau des Vorjahres von 147,2 Millionen Euro.
„Sicherheit beginnt im Rathaus“, so Gabriela Pantring. „Denn Verteidigung heißt auch: Kommunen stärken und in resiliente öffentliche Infrastruktur investieren.“
Im Förderfeld Wirtschaft hat die NRW.BANK Unternehmen und Gründende in Nordrhein-Westfalen mit insgesamt 3,3 Milliarden Euro unterstützt (Vj. 2,7 Mrd. €, +26%). Punkten konnten die Transformations- und Innovationsprogramme: Insgesamt lag das Fördervolumen für die Transformation der NRW-Wirtschaft bei 770,4 Millionen Euro, im Vorjahr waren es noch 291,9 Millionen Euro (+>100%). Allein über das neue Förderprogramm NRW.BANK.Invest Zukunft, das im Mai 2025 eingeführt wurde, hat die Förderbank 592,9 Millionen Euro zugesagt.
Gabriela Pantring: „Die Zahlen zeigen: Die NRW-Wirtschaft investiert entschlossen in ihre Zukunft – und wir unterstützen sie dabei mit voller Kraft. Mit NRW.BANK.Invest Zukunft haben wir genau das richtige Programm zur richtigen Zeit an den Start gebracht.“
Gut haben sich auch die Eigenkapitalfinanzierungen entwickelt: Hier ist der Bestand an Finanzierungszusagen von 713,5 Millionen Euro auf 822,1 Millionen Euro gewachsen (+15,2%).
Im Förderfeld Wohnraum realisierte die NRW.BANK ein Neuzusagevolumen von 5 Milliarden Euro (Vj. 4,5 Mrd. €, +11%). Die Nachfrage erreichte damit einen neuen Förderrekord, denn auch im Vorjahr hatte dieses Förderfeld sich bereits stark positiv entwickelt.
Die eigenen Wohneigentumsprogramme der NRW.BANK wurden 2025 noch stärker nachgefragt als zuvor. Das Volumen lag insgesamt bei 863,9 Millionen Euro (Vj. 673,7 Mio. €, +28,2%). Grund hierfür sind die attraktiven Konditionen, insbesondere die langen Laufzeiten bis zu 35 Jahren und Zinsbindungen bis zu 30 Jahren.
Auch 2025 lief die Zusammenarbeit mit Finanzierungsplattformen sehr gut. Insgesamt hat die NRW.BANK 35,4% und damit mehr als ein Drittel des Volumens der eigenen Wohneigentumsprogramme über Finanzierungsplattformen abgesetzt und damit noch einmal deutlich mehr, als im Vorjahr – 2024 waren es 26%.
Die öffentliche Wohnraumförderung des Landes und der NRW.BANK war auch 2025 erneut besonders stark. Das Neuzusagevolumen stieg um 4,3 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro und erreichte damit ein neues Rekordergebnis (Vj. 2,3 Mrd. €).
Gabriela Pantring: „Die enge Partnerschaft und Zusammenarbeit zwischen NRW.BANK und Land NRW zahlt sich aus: Fünf Milliarden Euro für Wohnraum sind ein starkes Signal für bezahlbares Bauen und Wohnen in Nordrhein-Westfalen.“
Stark entwickelt hat sich 2025 auch förderfeldübergreifend das Querschnittsthema Energiewende/Umweltschutz. Hier wurden 5,3 Milliarden Euro neu zugesagt, im Vorjahr waren es 1,6 Milliarden Euro (+>100%).