Zuschüsse für grenzüberschreitende Projekte zur Erschließung messbarer Treibhausgaspotenziale und zur Entwicklung guter klimapolitischer Rahmenbedingungen.

Europäische Klimaschutzinitiative (EUKI)

Fördernehmer:
Verbände & Vereine; Kommunen & Kommunalverbände; Öffentliche Einrichtungen & Unternehmen; Gemeinnützige Einrichtungen & Unternehmen; Forschungs- & Bildungseinrichtungen
Förderthemen:
Umweltschutz
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Bund (KfW, LR …)
Ansprechpartner:
Europäische Klimaschutzinitiative (EUKI)
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind gemeinnützige juristische Personen mit eigener Rechtsfähigkeit, im Einzelnen:

  • Nichtregierungsorganisationen,
  • nationale, regionale und lokale Behörden,
  • internationale und multilaterale Organisationen,
  • gemeinnützige Unternehmen sowie
  • Wissenschafts- und Bildungseinrichtungen.

Verwendungszweck

Gefördert werden grenzüberschreitende Projekte zwischen Akteuren vornehmlich in den ost-, mittel- und südeuropäischen EU-Mitgliedstaaten zur Erschließung messbarer Treibhausgaspotenziale sowie Projekte, die auf die Entwicklung guter klimapolitischer Rahmenbedingungen hinwirken.

Dabei können folgende Ansätze einzeln oder in Kombination miteinander verknüpft werden:

  • Kapazitätsaufbau,
  • Netzwerkbildung,
  • Austausch zu und Unterstützung klimapolitischer Analysen, Politiken und Maßnahmen,
  • Programme und Maßnahmen sowie
  • Dialogformate, Disseminationsprojekte und Bildung.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderdauer: mind. 4 Monate, Projekte müssen spätestens im März 2021 abgeschlossen sein
  • Förderhöhe: mind. 50.000 € und max. 350.000 € pro Vorhaben
  • Es ist ein angemessener Eigenbeitrag zu übernehmen.

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Das Vorhaben muss mit einem oder mehreren Zielen der Europäischen Klimaschutzinitiative übereinstimmen und einen
    relevanten Beitrag zur Erreichung der Energie- und Klimaziele der EU bzw. der Zielländer leisten.
  • Für das Vorhaben müssen ausreichende organisatorische und personelle Kapazitäten vorhanden sein.
  • Der Projektdurchführer muss seinen offiziellen Sitz in einem EU-Mitgliedstaat haben bzw. dort registriert sein.
  • Deutsche Projektdurchführer müssen die Gemeinnützigkeit durch einen steuerlichen vorläufigen Freistellungsbescheid nachweisen. Ausländische Projektdurchführer müssen, soweit vorhanden, auf entsprechende nationale, dem deutschen Gemeinnützigkeitsrecht äquivalente Regelungen verweisen.
  • Konsortien müssen in der Regel bis zu drei Konsortialpartner umfassen, möglichst eine beteiligte Organisation soll ihren Sitz in Deutschland haben.
  • Die Höhe des geplanten durchschnittlichen jährlichen EUKI-Finanzierungsvolumens sollte den durchschnittlichen Jahresumsatz der letzten drei Geschäftsjahre des Projektdurchführers nicht überschreiten.
  • Von der Förderung ausgeschlossen sind Antragstellende, über deren Vermögen ein Insolvenzverfahren beantragt oder eröffnet worden ist, sowie bereits begonnene Vorhaben.

Antragsverfahren

Das Förderverfahren im Ideenwettbewerb 2018 ist zweistufig. In der ersten Stufe sind Projektskizzen oder Projektvorschläge bis spätestens 16.03.2018 einzureichen.

Antragstelle ist die Europäische Klimaschutzinitiative.

Quelle

Informationen des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) vom 01.02.2018

Zuletzt aktualisiert am: 06.02.2018

Kontakt

Europäische Klimaschutzinitiative (EUKI)

Projektfinanzierung

Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

Potsdamer Platz 10

10785 Berlin

Telefon:0 30 338424-570

E-Mail:info@euki.de

Internet:http://www.euki.de

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