Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) hat eine neue Förderrichtlinie zur Erkennung, Abwehr und Bewältigung hybrider Bedrohungen veröffentlicht. Diese Initiative stärkt NRW-KMU und Partner durch interdisziplinäre Projekte gegen Desinformation, Cyberangriffe, Sabotage und Spionage, um Resilienz und Innovationskraft zu fördern.
Relevanz für NRW-Unternehmen
Hybride Bedrohungen kombinieren physische, digitale und gesellschaftliche Angriffe, um Stabilität zu untergraben – ein wachsendes Risiko für kritische Infrastrukturen in NRW. Die Förderung treibt vorwettbewerbliche Verbundprojekte voran, die Praxislösungen für Prävention, Erkennung und Krisenmanagement entwickeln.
Förderbare Inhalte
Im Fokus: Frühwarnsysteme, Anomalieerkennung, Resilienzmaßnahmen, Risikoanalysen und Kommunikationsstrategien – inklusive KI-gestützter Ansätze gegen Deepfakes. Projekte müssen interdisziplinär sein und Handlungsempfehlungen liefern, z. B. für KRITIS-Betreiber und Behörden.
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Antragsberechtigte
Unternehmen (inkl. KMU), Forschungseinrichtungen, Hochschulen, Behörden, Sicherheitsakteure, KRITIS-Betreiber und zivilgesellschaftliche Organisationen. Verbundprojekte sind vorgeschrieben; ausländische Partner bis 20% möglich (EWR/Schweiz).
Förderbedingungen
Nicht rückzahlbare Zuschüsse: Unternehmen mit Eigenbeteiligung (KMU-Bonus möglich), Forschung/Behörden bis 100%. Laufzeit: 3 Jahre (Forschung), 4 Jahre (Begleitvorhaben). Projektträger: VDI Technologiezentrum.
Fristen und Verfahren
Projektskizzen bis 1. Juni 2026 (Forschung), 22. Mai 2026 (Begleitvorhaben) via easy-Online-Portal. Zweistufiges Verfahren mit Bewertung nach Relevanz, Innovation und Umsetzbarkeit.

